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Wintereinbruch in Bayern: Schnee auf Autobahn – Unfall-Serie und Sperrung

Der Winter hält auch in Bayern Einzug: Auf der A96 im Allgäu verlieren wegen des Wetters gleich mehrere Autofahrer die Kontrolle über ihre teils hochwertigen Fahrzeuge. Nicht nur auf dem Brocken im Harz hat sich der Winter mit zentimeterhohem Schnee zurückgemeldet : Auch im Allgäu in Bayern löste der Schnee teils gefährliche Situationen aus. Auf der A96 kam es zu mehreren Unfällen, wie die Polizei mitteilte. Besonders groß war der Schaden demnach bei einem Unfall mit einem Sportwagen: Der 74-jährige Fahrer verlor die Kontrolle über sein teures Gefährt, schlitterte in den Graben und stieß gegen ein Straßenschild. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 140.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Marke des Wagens wollte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von t-online keinerlei Angaben machen. Zentimeterhoher Schnee: Wintereinbruch trifft deutsche Region – Räumfahrzeuge rücken aus "Intensität wird lange in Erinnerung bleiben": Wetterexperte zu Eisheiligen 2026 Wintereinbruch in Bayern: Autobahn abgeriegelt Nachdem auf der A96 binnen weniger Minuten auch noch zwei weitere Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren hatten, riegelten die Beamten die Autobahn für rund eine Stunde ab. Zuerst rutschte ein 34-Jähriger mit seinem Wagen gegen die Leitplanke. Kurz darauf kam ein 38-Jähriger ins Schlittern und überschlug sich mit seinem Wagen. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Der Mann habe sich aber selbst befreien können und sei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Allen drei Fahrern droht laut Polizei ein Bußgeld, da ihre Fahrweise nicht an die Witterung angepasst gewesen sei. An anderen Orten wurde vor Glätte speziell gewarnt. Wer etwa den Riedbergpass im Oberallgäu mit dem Auto befahren wollte, brauchte dafür Winterausrüstung, wie auf einem Schild zu lesen war. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor Glätte durch Schnee und Schneematsch gewarnt. Noch kälter soll es nach Angaben eines DWD-Sprechers in der Nacht auf Mittwoch mit verbreitetem Bodenfrost in Süddeutschland werden. Schnee in Bayern: "Passt zu den Eisheiligen" Ein solcher Kälteeinbruch sei vor allem nach der Wärme des Wochenendes überraschend, aber für Mai nicht völlig außergewöhnlich, sagte der DWD-Sprecher. Es sei "typisch, dass es auch im Mai immer mal diesen Kaltfluss-Einfluss gibt". Polarluft komme von der Nordsee ins Land. "Das passt ja auch zu den Eisheiligen dieses Jahr." Als Eisheilige werden die Tage vom 11. bis zum 15. Mai bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Bauernregel beziehungsweise einen Volksglauben ohne wissenschaftliche Grundlage. Gemeint ist ein Wetterphänomen, bei dem nach einer warmen Phase häufig noch einmal kühle Luftmassen und Nachtfrost auftreten können. Laut dem Diplom-Meteorologen Dominik Jung haben sich die Eisheiligen schon lange nicht mehr "in dieser Deutlichkeit" beobachten lassen. Es handele sich um ein echtes "Lehrbuch-Szenario". Jung erklärte t-online: "Die Eisheiligen 2026 werden uns wegen ihrer Intensität in Erinnerung bleiben." Auch über die freien Tage rund um Christi Himmelfahrt bleibt es laut seiner Prognose kühl und wechselhaft.