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Android-Ausblick: Google verspricht bessere Apple-Kompatibilität

Traditionell geben Google und Apple bei ihren Entwicklerkonferenzen in den kommenden Wochen einen Ausblick auf künftige Funktionen. Die News für die Android-Zukunft gibt es aber schon jetzt. Google bringt mehr Künstliche Intelligenz in sein mobiles Betriebssystem Android. Die Idee ist, dass die hauseigene KI Gemini über verschiedene Apps hinweg und auch nahtlos zwischen unterschiedlichen Android-Geräten funktioniert. Gemini soll dabei für die Nutzer mehr Alltagsaufgaben eigenständig erledigen können. Was sonst noch kurz vor der Google Entwicklerkonferenz I/O angekündigt wurde, lesen Sie hier im Überblick: Hilfreichere KI – Gemini Intelligence Als Beispiele für seine verbesserte KI nennt Google etwa, dass Gemini aus einer Einkaufsliste eine komplette Online-Lebensmittelbestellung erstellen kann. Die KI könne auch einen Platz in einem Sportkurs sichern. In Googles Webbrowser Chrome soll die KI Informationen von verschiedenen Seiten sammeln und zusammenfassen. Wenn man von Welpen-Hundefutter auf die Ausführung für ausgewachsene Tiere umsteigen will, soll es reichen, der KI den Auftrag zu geben, die Online-Bestellung entsprechend anzupassen. Beim Ausfüllen von Fragebögen wird Gemini mehr Informationen der Nutzer als bisher einfügen können. Mehr eigene Widgets KI macht es für Nutzer künftig auch einfacher, ihre Android-Geräte mit eigenen Widgets stärker zu personalisieren. Ohne jegliche Programmierfähigkeiten soll es ausreichen, die gewünschte Funktionalität zu beschreiben, damit die Software das Widget für die Smartphone-Oberfläche oder eine Uhr mit Android-Wear-System erstellt. Als Beispiele führt Google ein Widget an, dessen Aufgabe es ist, jede Woche drei Kochrezepte mit hohem Proteingehalt vorzuschlagen. Ein anderes könnte etwa Wetterprognosen zu Wind und Niederschlag anzeigen, wenn man nur an diesen Informationen interessiert ist. Kompatibler mit Apple-Geräten Im Apple-Universum gibt es die Airdrop-Funktion, mit der man Dateien unkompliziert von Gerät zu Gerät schicken kann. Der Gegenpart in der Android-Welt heißt Quick Share. Nicht zuletzt unter dem Druck der EU-Digitalgesetze wird das künftig auch systemübergreifend gehen: Airdrop und Quick Share werden kompatibel. Zunächst wird das auf Googles Pixel-Smartphones funktionieren, im späteren Jahresverlauf kommen Geräte von Samsung , Vivo, Oppo, OnePlus, Xiaomi und Honor dazu. Zudem wird es einfacher, von einem iPhone auf ein Android-Gerät umzuziehen. So können künftig Passwörter, Fotos, Nachrichten, Kontakte, viel genutzte Apps und auch das Homescreen-Layout drahtlos übertragen werden. Der neue Migrationsassistent soll zunächst auf den Pixel- und Samsungs Galaxy-Smartphones verfügbar sein. Umgedreht funktioniert das schon. Apple hatte es seinen Nutzern ebenfalls erleichtert, von einem Android-Smartphone zu einem iPhone zu wechseln. Dafür hat der Hersteller seine Android-App "Auf iOS übertragen" komplett überarbeitet. Auto-Ansicht passt sich an Weiter mit Android Auto : Die Infotainment-Bildschirme in Fahrzeugen sind längst nicht mehr nur postkartengroße Rechtecke, sondern können verschiedene Formate und Formen haben. Die Oberfläche des Dienstes Android Auto, mit dem Smartphones des Betriebssystems das Display übernehmen können, passt sich künftig mit seiner Anzeige darauf an. Zusätzlich zur Kartennavigation kann man sich Widgets einblenden lassen, etwa für Wetter , Kontakte oder den Garagentüröffner. Die Karten im Auto sollen eine verbesserte Ansicht mit Gebäuden und Landschaft in 3D sowie Ampeln und Stoppschildern bieten. Apple, der zentrale Google-Konkurrent auf den Auto-Displays mit der iPhone-Einbindung, hatte in den vergangenen Jahren seine Kartennavigation stark verbessert. Gemini auch im Auto Weiterhin soll die Gemini Intelligence auch im Auto nützlich werden – mit dem Gedanken, ohne Ablenkung vom Verkehr mehr erledigen zu können. Wenn etwa ein Freund nach einer Adresse fragt, kann die KI versuchen, sie in Nachrichten, E-Mails oder im Kalender zu finden, und bereitet dann eine Antwort vor, die man nur noch senden muss. Essensbestellungen soll man ebenfalls per Sprachbefehl aufgeben können.