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Skoda Epiq: Neues Elektro-SUV – alles zu Preis, Design, Reichweite

Skoda bringt mit dem Epiq sein neues Elektro-Einstiegsmodell an den Start. Was ihn von seinen VW-Konzernbrüdern unterscheidet und was er kostet. Man kann dem VW-Konzern viel vorwerfen – zum Beispiel, dass er Trends verschlafen hat oder dass das Design der ersten Generation seiner E-Autos zumindest bei der Kernmarke in der nachträglichen Betrachtung tendenziell nicht so recht den Geschmack der Kunden getroffen hat. Aber dass man es mit dem neuen Aufschlag mit gleich vier Kleinwagen-Modellen von drei Marken womöglich nicht ernst meint, kann man wirklich nicht behaupten. Mit dem Skoda Epiq startet nach Cupra Raval und ID. Polo (samt GTI-Ableger ) der Dritte im Bunde. Obwohl alle aus der gleichen Fabrik im spanischen Pamplona rollen und auf der gleichen technischen Plattform basieren, sind sie eigenständig gestaltet und wirken nicht wie Klone mit geändertem Markenlogo. Skodas neues Elektro-Einstiegsmodell Der 4,17 Meter lange Epiq (gut 12 cm länger als Raval und ID. Polo) markiert das elektrische Einstiegsmodell von Skoda unterhalb von Elroq und Enyaq. Erstmals kommt die neue Designsprache vollständig zum Einsatz: Das sogenannte "Tech Deck"-Gesicht in Hochglanzschwarz bekommt eine T-förmige Lichtsignatur. Markant sind auch die unteren vertikalen Lufteinlässe, die ein wenig an den klassischen Kühlergrill von Jeep erinnern. Kurze Überhänge, viele glatte Flächen an den Seiten und ein markentypisches Heck, das an den Lampen wieder die T-förmige Lichtsignatur aufgreift, lassen den Epiq eigenständig wirken und ihn nahtlos in die vorhandene Modellpalette rutschen. In der Mitte des Armaturenträgers thront ein 13 Zoll großer Screen. Dahinter steckt Googles Android-Betriebssystem, der Startbildschirm wurde neu gestaltet. Smartphones sollen sich nahtlos integrieren lassen und künftig auch als Fahrzeugschlüssel dienen. Mittels Plug&Charge werden Ladevorgänge künftig ohne Ladekarte direkt übers Auto gestartet und bezahlt. Hinter dem Lenkrad befindet sich ein kleineres Display, wichtige Funktionen können auch über eine Schalterleiste unterhalb der mittleren Lüftungsdüsen (die denen des ID. Polo ähneln) und über das Lenkrad gesteuert werden. Leder ist nicht erhältlich, stattdessen gibt es auf Wunsch ein Lederimitat aus Recyclingmaterial. Auch die Stoff-Sitzbezüge sind aus recyceltem Polyester. Ein optionales Panorama-Glasdach schafft ein luftiges Raumgefühl, zudem sind typische Skoda-Lösungen wie das Regenschirmfach in der Tür, der Parkscheinhalter in der Scheibe und andere Detaillösungen an Bord. Der Kofferraum bietet 475 Liter Kapazität. Hinzu kommt ein 25 Liter großer Frunk, in den etwa das Ladekabel passt. Das haben ID. Polo und Cupra Raval nicht. Antriebe und Reichweiten Drei Leistungsstufen und zwei Akkugrößen sind analog zu ID. Polo und Raval beim Epiq erhältlich: Die Motoren bringen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS) an die Vorderachse – die sportliche Speerspitze mit 226 PS wie bei Cupra und VW bleibt dem Skoda zunächst versagt. Bis zu 160 km/h Spitzengeschwindigkeit sind möglich. Die kleine Batterie hat eine Kapazität von 38,5 kWh (37,5 kWh netto) und nutzt Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP). Der größere Akku bietet eine Bruttokapazität von 55 kWh (51,5 kWh netto) und verfügt über Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC). Den Verbrauch der großen Motorvariante gibt Skoda mit 13,7 bis 14,1 kWh an. Bis zu 310 Kilometer Reichweite sollen beim kleinen Akku möglich sein, beim großen sind es bis zu 440 Kilometer. Schnellladen ist in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent möglich, am Wechselstrom sind 11 kW das Maximum. Erstmals ist auch das sogenannte One-Pedal-Driving bei einem Skoda eingebaut: Durch eine einstellbare Rekuperation (Energierückgewinnung) kann der Epiq bis zu vollständigem Stillstand verzögern, indem nur das Fahrpedal losgelassen wird. Auch externe Elektrogeräte und Energiespeicher können angeschlossen und geladen werden (V2L, V2H und V2G) . Eine Wärmepumpe ist optional erhältlich, ebenso eine Anhängerkupplung: Je nach Motorisierung kann der Epiq bis zu 1.200 Kilogramm ziehen. Die Preise starten bei 25.900 Euro Bei den Assistenten sind neben den üblichen und mittlerweile in großen Teilen vorgeschriebenen Helferlein wie Frontaufprallwarner, Spurverlassenswarner oder Verkehrszeichenerkennung auch weitere Systeme wie der optionale "Travel Assist" mit adaptivem Tempomaten und Lenkhilfen erhältlich. Er reagiert auch auf rote Ampeln und bringt das Auto entsprechend zum Stehen. Später ist auch ein Parkassistent erhältlich, der auf Wunsch das Auto per trainierten Manövern selbstständig in die Garage zirkelt. Los geht es beim Epiq zu Preisen ab 25.900 Euro – und diese Einstiegsversion soll dem Hersteller zufolge ab dem Marktstart im September erhältlich sein. Aktuell ist der Epiq "Essence" 55 mit 211 PS ab 32.100 Euro bestellbar, die höhe Ausstattuing "Selection" kostet ab 35.600 Euro. Zum Start gibt es zudem eine limitierte "First Edition" mit erweiterter Ausstattung und eigenen Designelementen. Sie kostet ebenfalls 35.600 Euro.