A9: Polizei sperrt nach Unfall Autobahn in beide Richtungen
Ein Auto kracht in einen Laster und überschlägt sich in einer Baustelle. Trümmerteile fliegen umher – die Polizei sperrt die Autobahn. In einer Baustelle auf der Autobahn 9 ist es zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Der Verkehr am Autobahnkreuz A9/A70 zwischen Kulmbach und Bayreuth musste am Donnerstagmorgen in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es staue sich bereits gewaltig, teilte die Polizei am Morgen mit. Der ADAC meldete gegen 7 Uhr mindestens eine Stunde Zeitverlust auf der A9 Richtung Nürnberg und mahnte: "Gasse für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bilden, Rettungsfahrzeuge im Einsatz." Ein Audi hatte gegen halb sechs in einer Baustelle einen Lkw gerammt, Medienberichten zufolge wohl aufgrund von Sekundenschlaf. Das Auto überschlug sich. Es gelangten zudem Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn. Zwei Personen aus dem Auto verletzten sich leicht. Die Autobahn bei der Autobahnauffahrt Bad Berneck wurde gesperrt, die Polizei leitete den Verkehr ab. Nach der Bergung konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden. Unfall auf der A9 in Richtung Berlin An einer anderen Stelle auf der A9 rollt der Verkehr ebenfalls wieder. Wegen eines schweren Lkw-Unfalls war die Autobahn an der Anschlussstelle Wiedemar in Richtung Berlin zeitweise voll gesperrt. Der Unfall, der sich bereits Mittwochabend ereignet hatte, hatte die gesamte Nacht bis in die Morgenstunden eine Sperrung der Fahrbahn verursacht. Inzwischen ist die Autobahn wieder freigegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Autobahnpolizei. Demnach hatte der Auflieger eines Lastwagens aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Dies hatte einen Stau verursacht, an dessen Ende es schließlich zu dem schweren Unfall kam. Dabei war ein 62-Jähriger mit seinem Lkw auf den Lastwagen eines 25-Jährigen aufgefahren. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der 62-Jährige wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, so die Polizei. Der 25-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
