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Toter-Winkel-Assistent trotz altem Auto? Kosten, Aufwand und Nutzen

Moderne Tote-Winkel-Assistenten können gefährliche Situationen erkennen und lassen sich oft sogar nachrüsten. Wie geht das am besten? Der sogenannte tote Winkel gehört zu den häufigsten Ursachen für gefährliche Situationen beim Spurwechsel. Besonders auf vollen Autobahnen oder im dichten Stadtverkehr können andere Fahrzeuge leicht übersehen werden. Viele moderne Autos haben deshalb einen Toter-Winkel-Assistenten. Weniger bekannt ist jedoch, dass sich solche Systeme bei vielen Fahrzeugen auch nachträglich installieren lassen. So funktioniert die Nachrüstung Ein Toter-Winkel-Assistent überwacht die Bereiche neben und hinter dem Fahrzeug. Dafür kommen häufig Radar-Sensoren zum Einsatz, die hinter der Heckstoßstange montiert werden. Erkennt das System ein Fahrzeug im kritischen Bereich, erscheint eine Warnung – oft in Form einer LED im Spiegel oder an der A-Säule. Wird zusätzlich der Blinker gesetzt, reagieren viele Systeme mit einem auffälligen Warnsignal, Lenkradvibrationen oder akustischen Hinweisen. Zur Nachrüstung werden in der Regel Sensoren, ein Steuergerät, Kabel sowie Warnanzeigen benötigt. Der Einbau ist technisch anspruchsvoll, da meist die Stoßstange entfernt und das System mit der Fahrzeugelektronik verbunden werden muss. Deshalb erfolgt die Montage häufig durch einen Fachbetrieb. Je nach Fahrzeug und Aufwand fällt die Nachrüstung unterschiedlich komplex aus. Die Kosten liegen je nach System und Einbauaufwand meist im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Für die Technik allein werden häufig etwa 150 bis 500 Euro fällig, hinzu kommen oft mehrere hundert Euro für die Montage. Lesen Sie auch: Guter Sound im alten Auto: So können Sie Oldtimer richtig nachrüsten Kostenfrage: Leasing: Wer zahlt Inspektion und Reparaturen? Wann lohnt sich ein Toter-Winkel-Assistent? Besonders sinnvoll ist das System für Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren oder häufig auf mehrspurigen Straßen unterwegs sind. Der Assistent kann helfen, Fahrzeuge zu erkennen, die im Spiegel leicht übersehen werden. Dennoch ersetzt das System weder den Blick in den Spiegel noch den Schulterblick vor dem Spurwechsel. Alternativ gibt es auch einfache Zusatzspiegel mit Weitwinkelfunktion. Diese erweitern zwar das Sichtfeld, bieten jedoch nicht denselben Komfort und keine aktive Warnfunktion. Zudem sollte man darauf achten, dass solche Lösungen die Verkehrssicherheit und Zulassung des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen. Zusammengefasst kann ein nachgerüsteter Toter-Winkel-Assistent die Sicherheit im Alltag deutlich erhöhen – besonders, wenn moderne Assistenzsysteme im Fahrzeug bisher fehlen. Die Kosten dafür sind jedoch nicht unerheblich.