Ukraine-Krieg: Russland attackiert türkischen Frachter im Schwarzen Meer
In Rumänien schlägt eine Drohne in einem Wohnhaus ein. Im Schwarzen Meer gibt es gleich mehrere Angriffe. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 29. Mai Ukraine: Russland hat türkisches Schiff angegriffen Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben ein türkisches Schiff mit Drohnen angegriffen. Das unter der Flagge von Vanuatu fahrende Frachtschiff sei in der Nacht zum Freitag von der südukrainischen Region Odessa in Richtung Türkei gefahren, teilt die ukrainische Marine mit. Zwei Besatzungsmitglieder seien verletzt und von der Marine in Sicherheit gebracht worden. Ein Feuer sei rasch gelöscht worden. Die ukrainische Marine veröffentlichte auf Facebook Fotos, die das stark beschädigte Schiff zeigen sollen. Drohnenangriff südlich von Odessa Nach Angaben der örtlichen Behörden gibt es momentan einen Drohnenangriff auf das Gebiet um den ukrainischen Hafen Ismajil in der südlichen Oblast Odessa. Eine der Drohnen habe sich in Stromleitungen verfangen, wodurch die Stromversorgung in fünf Dörfern vorübergehend unterbrochen worden sei, teilen die Behörden der Nachrichtenagentur Reuters zufolge über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ismajil liegt nahe der rumänischen Grenze und beherbergt den größten ukrainischen Hafen an der Donau. Die strategisch wichtige Stadt ist häufig Ziel von Angriffen. Drohne im Nordwesten Rumäniens gefunden Im Nordwesten Rumäniens wurde einem Medienbericht zufolge eine Drohne ohne Sprengladung gefunden. Das Fluggerät mit einer Spannweite von etwa drei Metern sei bei Basesti im Kreis Maramures entdeckt worden, berichtet der Sender TVR unter Berufung auf örtliche Behörden. Das Gebiet wurde abgesichert. Die Behörden untersuchen nun die Herkunft der Drohne und wollen klären, wie sie in die Region gelangt ist. Drohne stürzt in rumänischen Wohnkomplex Nach Informationen rumänischer Medien ist in der Nacht zu Freitag eine Drohne in ein Wohnhaus in der rumänischen Stadt Galați gestürzt. Videos in sozialen Netzwerken zeigen Feuerschein und Rauch an einem Wohnkomplex. Wie der Onlinenachrichtendienst "Faytuks News" berichtet, sollen zwei Menschen verletzt worden sein. Zuvor hatte es eine behördliche Warnung vor einer Luftraumverletzung gegeben. Die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax schreibt, dass es eine Explosion gegeben habe. Unklar ist bislang, woher die Drohne stammt. Galați liegt an der Grenze zu Moldau und der südlichen Ukraine. Russland: Tote nach Drohnenangriff Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russisch kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben der dortigen Behörden drei Menschen getötet worden. Die Mitarbeiter eines Wasserversorgers seien in einem Auto in Wuhlehirsk nördlich der Stadt Donezk unterwegs gewesen, als dieses von Drohnen getroffen worden sei. Dies teilte der von Russland eingesetzte Verwaltungschef Denis Puschilin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein vierter Mann sei schwer verletzt worden. Auch in der russischen Grenzregion Brjansk kam nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk ein Mensch bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Dorf ums Leben. Ukrainischer Angriff auf Wolgograd Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Gouverneurs Andrei Botscharow ukrainische Drohnen abgefangen, die auf Energieanlagen und zivile Infrastruktur in der Region Wolgograd zielten. Dabei sei ein Wohnhaus getroffen worden, es gebe nach ersten Erkenntnissen aber keine Opfer, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Politiker. In der Region Wolgograd befindet sich eine große Raffinerie des russischen Energiekonzerns Lukoil. Donnerstag, 28. Mai Tanker von Putins Schattenflotte angegriffen Drei Öltanker, die Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet worden waren, sind vor der türkischen Schwarzmeerküste von Drohnen angegriffen worden. Die Vorfälle nähren erneut Sorgen über den verdeckten Ölhandel Moskaus und die zunehmende Eskalation auf See. Am Mittwoch sind die Tanker "James II", "Altura" und "Velora" rund 80 Kilometer vor der nordtürkischen Küste im Schwarzen Meer von Drohnen attackiert worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Reederei Tribeca Shipping. Laut dem Bericht wurde niemand von den Besatzungen verletzt. Russland nutzt seine sogenannte Schattenflotte, die aus alten, häufig unzureichend versicherten Tankern besteht, um internationale Sanktionen gegen den russischen Ölhandel zu umgehen. Westliche Behörden warnen zudem seit Längerem, dass die Schiffe auch für hybride Operationen eingesetzt werden könnten – etwa für Spionage oder Drohneneinsätze in Europa. Eine offizielle Stellungnahme aus Kiew zu den Vorfällen gab es zunächst nicht. Ukrainische Langstreckendrohnen hatten allerdings bereits in den vergangenen Monaten wiederholt Tanker der russischen Schattenflotte im Mittelmeer und nahe der türkischen Schwarzmeerküste ins Visier genommen. Putin bewaffnet Moskauer Hochhäuser Russland hat offenbar neue Flugabwehrsysteme vom Typ Pantsir-SMD-E auf Dächern ziviler Gebäude und Hochhäuser in Moskau stationiert. Das berichten der "Kyiv Independent" unter Berufung auf Videoaufnahmen des Militäranalysten Massimo Frantarelli und das ukrainische Fachportal "Militarnyi". Ein am 27. Mai veröffentlichtes Video soll zeigen, wie ein russischer Schwerlasthubschrauber ein Pantsir-System auf dem Dach des 172 Meter hohen Geschäftszentrums Nordstar Tower im Norden Moskaus installiert. Der Pantsir-SMD-E gilt als neuere Variante des russischen Kurzstrecken-Flugabwehrsystems Pantsir und soll vor allem Drohnen und kleinere Luftziele abwehren. Nach Angaben von "Militarnyi" verfügt das System über Raketen mit Reichweiten von bis zu 20 Kilometern sowie kleinere Flugkörper gegen Drohnen mit bis zu sieben Kilometern Reichweite. Russland hatte bereits 2023 damit begonnen, Pantsir-Systeme auf Moskauer Dächern zu platzieren, nachdem ukrainische Drohnen mehrfach die Hauptstadt erreicht hatten. Zuletzt hatte die Ukraine ihre Angriffe auf militärische, industrielle und energiebezogene Ziele in Russland ausgeweitet. Ukraine soll Kampfjets aus Schweden erhalten Die Ukraine erhält ihre ersten Saab-Kampfjets vom Typ Gripen der Modelle C und D im Jahr 2027. Neue Gripen-Maschinen der Modelle E und F sollen ab 2030 folgen, sagte der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson im Rahmen eines Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj . Ziel sei es, für die mit einem EU-Darlehen von 2,5 Milliarden Euro bezahlten Flieger ein möglichst schnelles Abkommen zu schließen. Die Lieferung soll bis 2030 erfolgen. Zusätzlich bekommt die Ukraine 16 Maschinen der älteren Variante von Schweden gespendet. Im vergangenen Jahr hatten beide Länder eine Absichtserklärung über den möglichen Verkauf von bis zu 150 Kampfjets des schwedischen Rüstungskonzerns Saab vom Typ Gripen E an die Ukraine unterzeichnet. Im April brachte die EU einen lange blockierten Kredit von 90 Milliarden Euro an die Ukraine auf den Weg, der dem Land finanzielle Mittel für Waffenkäufe gibt. Die Aktien von Saab stiegen nach der Ankündigung um 4,86 Prozent. Deutsch-Niederländische Korps übernimmt 2027 Nato-Truppen-Führung Das I. Deutsch-Niederländische Korps übernimmt ab Mitte des Jahres die Führung von Nato-Truppen in Estland und Lettland . Damit wird neben dem Hauptquartier im polnischen Stettin ein zweites taktisches Hauptquartier für die Nordostflanke der Allianz geschaffen, wie Deutschland und die Niederlande mitteilen. Das Korps kann im Spannungsfall bis zu 50.000 Soldaten führen. Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt, beide Nationen übernähmen damit "weitere Verantwortung für die Sicherheit Europas". Der Schritt soll die Abschreckung gegenüber Russland stärken. Russland beschießt Spielplatz in Cherson Nach Angaben der Behörden in der ukrainischen Stadt Cherson hat die russische Armee einen Spielplatz vor Ort angegriffen. Dabei wurde ein Vater getötet, eine 36-jährige Mutter und ihre beiden Töchter im Alter von drei und sechs Jahren verletzt. Der Angriff ereignete sich gegen 17.30 Uhr Ortszeit im Bezirk Korabelny. Den Angaben zufolge feuerten russische Streitkräfte Mehrfachraketenwerfer auf den Spielplatz ab, auf dem sich Familien versammelt hatten. EU will keinen Russland-Unterhändler benennen Die EU will vorerst keinen Chefverhandler für mögliche Ukraine-Friedensgespräche mit Russland ernennen. Ein solcher Schritt werde von der Außenbeauftragten Kaja Kallas und führenden EU-Staaten wie Deutschland derzeit nicht als sinnvoll angesehen, sagten mehrere ranghohe EU-Beamte und Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines informellen Außenministertreffens in Zypern . Statt über Personen soll demnach zunächst über Strategiefragen geredet werden. "Wir müssen uns darauf verständigen, worüber wir mit Russland sprechen wollen", sagte eine EU-Beamtin. Es gelte zu klären, wie die EU diplomatische Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskrieges unterstützen könnte. Russische Banken sollen Luftabwehr kaufen Russische Banken sollen sich jetzt selbst gegen ukrainische Drohnenangriffe schützen. Der Zentralbank und anderen russischen Finanzinstituten ist es seit Dienstag per Gesetz erlaubt, eigene Verteidigungsanlagen in Betrieb zu nehmen. Mittwoch, 27. Mai Selenskyj kündigt neue Schläge an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach Gesprächen mit seiner Militärführung neue Gegenschläge im russischen Hinterland angekündigt. Das sei nötig, um Moskau klarzumachen, dass es für den Angriffskrieg gegen die Ukraine mit eigenen Verlusten bezahlen müsse, sagte Selenskyj in seiner in Kiew veröffentlichten abendlichen Videobotschaft. Insbesondere sind demnach weiter Anlagen der russischen Ölindustrie im Visier. So will Kiew die Einnahmen Moskaus aus dem für die Finanzierung der Kriegswirtschaft wichtigen Energieexport reduzieren. Von der Leyen äußert sich zu EU-Beitritt der Ukraine EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, sie habe mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über den Weg des Landes in die EU gesprochen. Die kommenden Wochen seien entscheidend, um im Beitrittsprozess entscheidende Schritte voranzugehen, schrieb von der Leyen auf der Plattform X. Europa unterstütze die Ukraine weiterhin im Krieg gegen Russland, so von der Leyen weiter. Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte kürzlich vorgeschlagen, der Ukraine als Antwort auf ihre Forderung nach einem schnellen EU-Beitritt einen neuen Sonderstatus als "assoziiertes Mitglied" der Europäischen Union anzubieten. In einem Brief an die EU-Spitzen schlug der CDU-Politiker vor , Russlands Nachbarland sofort enger in die Institutionen einzubinden. Volle Mitgliedschafts- und Stimmrechte soll es zunächst aber nicht bekommen. Der Sonderstatus wäre ein starkes politisches Signal, "das die Ukraine und ihre Bürgerinnen und Bürger in ihrem anhaltenden Kampf gegen die russische Aggression so dringend brauchen", hieß es in dem Brief von Merz. Eine zeitnahe reguläre Aufnahme der Ukraine in die EU bleibt nach Einschätzung von Merz allerdings unrealistisch. "Es ist offensichtlich, dass wir den Beitrittsprozess nicht kurzfristig abschließen können", so Merz in seinem Brief. Als Gründe nannte er "zahllose Hürden" und die politisch schwierigen Ratifizierungsverfahren in mehreren Mitgliedstaaten. Europa sollte nicht in die gleiche Falle tappen wie Trump Europa sucht einen Vermittler für Gespräche mit Putin. Doch Frieden in der Ukraine entsteht nicht durch einen prominenten Namen, sondern durch Stärke, klare Bedingungen – und Druck, den Moskau endlich spüren muss. Lesen Sie den ganzen Kommentar hier . Russisches Flugzeug soll Nato-Luftraum verletzt haben Ein russischer Militärflieger soll in Finnlands Luftraum eingedrungen sein. Die Finnen haben schon einen Verdacht, was dahinterstecken könnte. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Selenskyj bittet Trump um mehr Patriot-Raketen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die USA um mehr Munition für das US-Luftabwehrsystem Patriot zur Verteidigung gegen russische Raketenangriffe ersucht. In einem Schreiben an den US-Präsidenten bat Selenskyj, "uns dabei zu helfen, dieses lebenswichtige Instrument zum Schutz vor dem russischen Terror" zu sichern. Militärische Lage in der Ukraine : Putin bleibt nur Terror Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee die Ukraine und insbesondere die Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete Oreschnik ein, die nach Angaben aus Moskau mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann. Die Angriffe erfolgten, nachdem Russland der Ukraine vorgeworfen hatte, eine Berufsschule in der von Russland besetzten Region Luhansk angegriffen und dabei 21 Menschen getötet zu haben. Am Montag kündigte Russland dann neue "systematische" Angriffe auf Kiew an. Ausländer und Diplomaten würden daher aufgefordert, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. "Die Angriffe werden sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten zielen", erklärte das russische Außenministerium. "Wir warnen ausländische Bürger, einschließlich des Personals diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen." Die Drohungen wurden international scharf verurteilt. Bericht: Kreml droht, Armenien wegen EU-Plänen Gas abzudrehen Kurz vor der Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien erhöht Russland den politischen und wirtschaftlichen Druck auf den langjährigen Partner, um dessen Annäherung an die EU zu verhindern. Moskau drohe mit der Kündigung eines günstigen Liefervertrags für Gas, Ölprodukte und unbearbeitete Diamanten, berichtete die russische Tageszeitung "Kommersant". "Die andauernden praktischen Schritte zur Vertiefung der Zusammenarbeit Armeniens mit der Europäischen Union und das von der armenischen Regierung deklarierte Streben nach einem EU-Beitritt gefährden Russlands und Armeniens Kooperation bei Handel, Wirtschaft und Investitionen", zitiert das Blatt einen Brief aus dem russischen Energieministerium an das armenische Infrastrukturministerium. Polen will eng mit Großbritannien zusammenarbeiten Polen strebt eine möglichst enge diplomatische Beziehung zu Großbritannien mit einem Schwerpunkt auf der Verteidigung gegen Russland an. Das erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk vor seinem Abflug nach London , wo er ein neues Verteidigungs- und Sicherheitsabkommen unterzeichnen will. "Beide Seiten betonen, dass Russland eine strategische Bedrohung ist, auch eine langfristige, für Polen, für Großbritannien, für die Nato", sagte Tusk. "Deshalb sollte sich unsere Zusammenarbeit darauf konzentrieren, Polen und andere Länder gegen die russische Bedrohung zu sichern." Tusk zufolge konzentrierte sich ein wesentlicher Teil des Vertrags auf die Cybersicherheit, da Polen sich als Drehscheibe für Militärhilfe für die Ukraine als Hauptziel für hybride russische Angriffe sieht. Großbritannien hat bereits ähnliche Abkommen mit Frankreich und Deutschland geschlossen. Ukraine hat russischen Schwarzmeerhafen angegriffen Im russischen Schwarzmeerhafen Tuapse haben Trümmerteile einer Drohne einen Brand in einem Terminal ausgelöst. Das Feuer sei schnell gelöscht worden, teilten die russischen Behörden mit. Zudem seien durch die Trümmer die Fenster eines Hochhauses und von fünf Einfamilienhäusern im Stadtbezirk von Tuapse beschädigt worden. Verletzt wurde bei den Vorfällen den Angaben zufolge niemand. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen allerdings nicht. Die Ukraine hat wiederholt Tuapse am Schwarzen Meer angegriffen, aber auch andere Hafenanlagen wie Primorsk und Ust-Luga an der Ostsee, die für Russlands Ölausfuhren wichtig sind Bundesregierung und EU bestellen russische Vertreter ein Deutschland, Norwegen, Polen, die Niederlande und die Europäische Union (EU) haben in einer konzertierten Aktion russische Diplomaten einbestellt. Damit protestierten sie am Dienstag gegen Drohungen mit Angriffen auf Kiew sowie die Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas schrieb auf der Plattform X, der russische Aufruf an ausländische Staatsbürger und Diplomaten, Kiew zu verlassen, stelle "eine inakzeptable Eskalation" dar. Die EU-Delegation werde in Kiew bleiben. "Russland setzt auf Drohen, Terror und Eskalation", erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. Man habe der russischen Regierung deutlich gemacht, dass Deutschland sich nicht durch Drohungen einschüchtern lasse. Norwegens Außenminister Espen Barth Eide erklärte, er habe den russischen Botschafter wegen der Drohungen gegen ausländisches Personal in der Ukraine einbestellt. Schweden hatte bereits am Montagabend den Botschafter einbestellt. Die russische Botschaft in Berlin wies die Beschwerden der EU zurück. Das Militär greife niemals absichtlich zivile Infrastruktur oder diplomatische Vertretungen an, erklärte der russische Botschafter Sergej Netschajew auf Telegram. Ziel seien vielmehr chirurgische Schläge gegen militärische Ziele. Dienstag, 26. Mai Russland bombardiert Lebensmittellager in der Ukraine Russische Raketen treffen in Dnipro ein UN-Lagerhaus und zerstören Hilfsgüter. Laut Welternährungsprogramm fallen Vorräte für 130.000 Menschen weg. Mehr dazu lesen Sie hier . Russischer Parlamentschef droht mit Massenvernichtungswaffen Russlands Parlamentschef verschärft den Ton nach einem Angriff im besetzten Luhansk. Aus Moskau kommt eine Drohung, die eine neue Eskalationsstufe markiert. Mehr dazu lesen Sie hier . Nach Drohungen: Selenskyjs Top-Mann für Gespräche in Berlin Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow ist nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin mit Vertretern der Bundesregierung zu sicherheitspolitischen Gesprächen zusammengekommen. Über den Besuch hatte zuerst "Politico" berichtet. Umerow habe sich unter anderem mit dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, getroffen, hieß es in Kiew. Demnach handelte es sich "nicht um ein Dringlichkeitstreffen", sondern um "routinemäßige, geplante Arbeit mit europäischen Kollegen". "Gestern war Brüssel, heute ist Berlin. Im Laufe der Woche folgen noch weitere Besuche in europäischen Hauptstädten", hieß es weiter. Die Gespräche finden in einer angespannten Lage statt: Russland hatte Kiew zuletzt massiv angegriffen und weitere Angriffe angekündigt. Das russische Außenministerium forderte ausländische Diplomaten und Staatsbürger auf, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. Die EU wies dies zurück. "Wir bleiben in Kiew. Wir bleiben an der Seite der Ukraine", sagte der EU-Botschafter in der Ukraine. Bei dem Treffen am Dienstag in Berlin ging es laut Kiew um Sicherheitsfragen und den Verhandlungsprozess im Ukraine-Krieg. Thema war demnach auch die bilaterale Zusammenarbeit bei der Verteidigung – insbesondere hinsichtlich des Drohnen-Abkommens zwischen der Ukraine und Deutschland. Die Frage einer von Bundeskanzler Merz ins Spiel gebrachten "assoziierten Mitgliedschaft" der Ukraine in der EU sei indes nicht angesprochen worden. Kreml droht Diplomaten – EU bestellt russischen Gesandten ein Nach der russischen Aufforderung an Ausländer und Diplomaten zum Verlassen der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die EU den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel einbestellt. Diese russische "Drohung" sei eine "inakzeptable Eskalation", erklärte EU-Kommissionssprecherin Anitta Hipper am Dienstag im Onlinedienst X. Die diplomatischen Mitarbeiter der EU in der Ukraine würden in Kiew bleiben, fügte sie hinzu. Lesen Sie hier mehr dazu. Ukraine greift Kommandozentrale mit "Storm Shadow" an Die Ukraine meldet einen erfolgreichen Angriff mit britischen Marschflugkörpern. Ziel war diesmal eine Kommandozentrale im russisch besetzten Luhansk. Lesen Sie hier mehr dazu. Ukrainische Drohnen treffen Russlands Lebensader im Süden Ukrainische Drohnen setzen Russlands Nachschub im Süden zunehmend unter Druck. Selbst russische Militärblogger warnen inzwischen vor Problemen an der Front und gefährdeten Versorgungswegen zur Krim. Lesen Sie hier mehr dazu. Deutsche Behörden wohl uneinig beim Umgang mit Putins Agenten Zwei russische Staatsbürger wollen Deutsche werden – obwohl Sicherheitsbehörden vor ihnen warnen. Der Fall wirft Fragen zum Umgang Berlins mit Einbürgerungsanträgen auf. Lesen Sie hier mehr dazu. Russland lockt Soldaten mit Schuldenerlass Russland will neue Anreize schaffen, um weitere Soldaten für den Krieg gegen die Ukraine zu gewinnen. Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Dekret, das neuen Rekruten und ihren Ehepartnern einen Schuldenerlass von bis zu zehn Millionen Rubel ermöglicht – umgerechnet rund 120.000 Euro. Voraussetzung ist, dass sie seit dem 1. Mai einen mindestens einjährigen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium geschlossen haben. Der Schuldenerlass gilt nur für Verbindlichkeiten, für die bereits vor dem 1. Mai ein rechtlicher Anspruch auf Eintreibung bestand. Zusätzlich verlängerte Putin die Pachtrechte für staatliches Land für Kämpfer in der Ukraine auf unbestimmte Zeit. Die Maßnahmen ergänzen bestehende Vergünstigungen wie hohe Prämien und bevorzugte Hochschulzulassungen, mit denen Moskau seine Truppen verstärken will. Ukrainische Drohnen werden zum Problem für Nato-Staaten Russland soll ukrainische Drohnenangriffe gezielt nutzen, um Spannungen zwischen Kiew und dessen engsten Nato-Verbündeten zu schüren. Das berichtet das Nachrichtenportal "Kyiv Independent". Demnach habe Moskau begonnen, ukrainische Langstreckendrohnen durch elektronische Störmaßnahmen umzuleiten – unter anderem in Richtung Finnland, Lettland und Estland. Mehrere baltische Regierungsvertreter und öffentliche Stimmen warnten demnach, weitere Vorfälle könnten die Unterstützung für die Ukraine in Ländern schwächen, die bislang zu Kiews wichtigsten Verbündeten zählen. Nach russischen Großangriffen: USA wollen weiter im Ukraine-Krieg vermitteln Nach den jüngsten russischen Großangriffen und Warnungen an ausländische Botschaften in Kiew hat US-Außenminister Marco Rubio erklärt, dass sein Land weiter im Ukraine-Krieg vermitteln wolle. "Jedes Mal, wenn man diese massiven Angriffe der einen oder anderen Seite sieht, ist dies eine mahnende Erinnerung daran, warum dies ein schrecklicher Krieg ist", sagte Rubio am Dienstag in Indien. "Er muss beendet werden." "Die USA stehen bereit und sind gewillt, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um ein Ende dieses Krieges zu erleichtern – hoffentlich wird sich zu gegebener Zeit die Gelegenheit dazu ergeben", sagte Rubio nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Russland meldet Abschuss von Flugkörpern über Region Leningrad Die russische Luftabwehr schießt nach offiziellen Angaben Flugkörper ab, die auf die Region Leningrad zusteuern. Dies teilt der regionale Gouverneur Alexander Drosdenko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Weitere Details nennt er zunächst nicht. In der Region im Nordwesten Russlands liegt unter anderem die Millionenmetropole St. Petersburg. Zudem befinden sich dort wichtige Hafenanlagen und Energieinfrastruktur wie Ölraffinerien. Ukraine: Toter und Verletzte nach russischen Luftschlägen Bei schweren russischen Angriffen aus der Luft ist ukrainischen Behördenangaben nach im Osten des Landes mindestens ein Mensch getötet worden, 15 weitere wurden verletzt. In der Hafenstadt Odessa sei ein Infrastrukturobjekt durch Beschuss zerstört worden, teilte Gouverneur Serhij Lyssak auf Telegram mit. Von den vier Verletzten sei einer seinen Wunden erlegen, schrieb er später. In der Stadt Kramatorsk im Gebiet Donezk wurden derweil durch den Abwurf gelenkter Gleitbomben am Abend zwölf Personen verletzt. "Unter den Verletzten ist ein achtjähriger Junge", schrieb der ukrainische Gouverneur der Region Wadym Filaschkin auf Telegram. Laut den örtlichen Behörden war es bereits der dritte schwere Angriff auf die Stadt im Tagesverlauf. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen einen russischen Angriffskrieg. Erst am Wochenende hatte Russland die Ukraine mit einer der bislang schwersten Angriffswellen überzogen. Der Kiewer Militärverwaltungschef Tymur Tkatschenko sprach vom größten Angriff Russlands seit Beginn der großangelegten Invasion gemessen an der Zahl der beschädigten Orte. Ukraine und EU-Vertretung unbeeindruckt von russischen Drohungen Ungeachtet massiver russischer Drohungen mit systematischen Angriffen auf Kiew wollen sich die Ukraine und die Vertretung der Europäischen Union (EU) in Kiew nicht einschüchtern lassen. Die EU wies russische Aufforderungen zurück, ihr diplomatisches Personal aus der ukrainischen Hauptstadt abzuziehen. Die EU-Vertretung werde in Kiew bleiben, betonte die Leiterin des dortigen EU-Büros, Katarina Mathernova. Russland wolle mit seinen Warnungen lediglich Panik säen und die Ukraine isolieren. Auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief die Verbündeten auf, sich der russischen Erpressung nicht zu beugen. Die Führung in Moskau hatte am Montag Ausländer sowie Diplomaten aufgefordert, Kiew so schnell wie möglich zu verlassen. Die russischen Streitkräfte würden systematische Schläge gegen militärische und politische Entscheidungszentren in der Hauptstadt beginnen, hieß es aus dem Außenministerium. Außenminister Sergej Lawrow rechtfertigte das Vorgehen in einem Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio als Reaktion auf angebliche ukrainische Angriffe gegen Zivilisten. Montag, 25. Mai Moskau fordert Diplomaten auf, Kiew zu verlassen Russland hat ausländische Staatsbürger und Diplomaten aufgefordert, Kiew unverzüglich zu verlassen. Das berichtete der Sender i24 News unter Berufung auf das russische Außenministerium. Demnach kündigte Moskau eine neue Welle von Angriffen auf militärische und politische Ziele in der ukrainischen Hauptstadt an. Russland bezeichnete die Angriffe als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der von Moskau besetzten Stadt Starobilsk im Gebiet Luhansk. Nach russischen Angaben wurden dabei 21 Menschen getötet. Die Ukraine bestritt einen Angriff auf das Wohnheim und erklärte, Ziel sei eine russische Drohneneinheit gewesen. In der Nacht zu Sonntag hatte Russland bereits nach ukrainischen Angaben mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen angegriffen. Dabei kam auch die Mittelstreckenrakete "Oreschnik" zum Einsatz. Besonders schwer betroffen war Kiew. Nach Angaben der ukrainischen Behörden wurden mindestens zwei Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Rund 300 Gebäude seien beschädigt worden, darunter Wohnhäuser, Schulen und historische Gebäude wie das Außenministerium und das Kunstmuseum. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der schwersten Angriffe seit Beginn des Krieges. Auch Studios der ARD und der Deutschen Welle wurden beschädigt. Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine Im Osten der Ukraine sind bei russischen Angriffen mindestens vier Menschen getötet worden. Bei Raketenbeschuss auf die Stadt Derhatschi im ostukrainischen Gebiet Charkiw kamen Militärgouverneur Oleh Synjehubow zufolge ein 25-Jähriger und ein 68-Jähriger ums Leben. Weitere 23 Personen wurden demnach verletzt. Ein ziviles Unternehmen, Lagerräume und Fahrzeuge seien beschädigt worden. Ein 64 Jahre alter Mann und eine 38-jährige Frau kamen außerdem durch russischen Beschuss der Stadt Kramatorsk und der Siedlung Jasnohirka ums Leben, wie die regionale Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk mitteilte. Drei weitere seien verletzt worden. Drohnenangriffe stören russische Versorgungsrouten Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Fahrzeuge setzen Moskaus Versorgungsroute zur Krim zunehmend unter Druck. Ein Drohnentyp reicht weit bis hinter die Front. Mehr dazu lesen Sie hier . Russland will Ex-Sowjetland erpressen Russland stellt Armenien Bedingungen für eine Vorzugsbehandlung beim Gaskauf. Derzeit werde russisches Gas zu "sehr attraktiven" Konditionen abgegeben, teilt die Regierung in Moskau mit. Dabei könne es jedoch nicht bleiben, sollte sich Armenien von der Integration abwenden. Mit "Integration" sind die engen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu Russland gemeint. Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan nähert das Land seit seinem Amtsantritt im Jahr 2018 stärker an die Europäische Union an. Nato-Länder blockieren neue Regelung für Ukraine-Hilfen Die fünf Nato-Länder Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Kanada haben laut dem britischen "Telegraph" einen Vorschlag von Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu einer neuen Regelung für Ukraine-Hilfen abgewiesen. Rutte wollte durchsetzen, dass Nato-Verbündete künftig 0,25 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für neue Unterstützung für die Ukraine aufwenden. Rutte erklärte Reportern, aufgrund mangelnder Unterstützung werde der Vorschlag beim kommenden Nato-Gipfel in Ankara wohl gar nicht erst auf die Tagesordnung kommen. Zugleich soll es Unterstützung aus sieben Ländern gegeben haben, die allerdings bereits mehr als die besagten 0,25 Prozent ihres BIP für Ukraine-Hilfen aufwenden. Nahe russischer Grenze: Signal von britischem Regierungsjet gestört Ein britisches Militärflugzeug mit Verteidigungsminister John Healey an Bord ist am vergangenen Donnerstag nahe der russischen Grenze Ziel einer mutmaßlichen Störaktion geworden. Wie die BBC und die "Times" berichten, wurde während eines Flugs von Estland nach Großbritannien das GPS-Signal der Maschine blockiert. Die Piloten mussten demnach für rund drei Stunden auf alternative Navigationssysteme ausweichen. Britische Sicherheitskreise gehen laut dem Bericht davon aus, dass Russland hinter der Störung steckt. Ob Healey gezielt ins Visier genommen wurde, ist allerdings unklar. Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag nachdem London Russland vorgeworfen hatte, zwei britische Aufklärungsflüge über dem Schwarzen Meer "wiederholt und gefährlich" abgefangen zu haben. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums näherte sich dabei ein russischer Kampfjet des Typs Su-35 einem britischen Rivet-Joint-Aufklärer so stark, dass Notfallsysteme ausgelöst und der Autopilot deaktiviert wurde. Eine weitere russische Maschine vom Typ Su-27 habe den RAF-Flieger mehrfach in nur wenigen Metern Abstand überflogen. Healey sprach von "inakzeptablen" Manövern und lobte die "herausragende Professionalität" der britischen Besatzung. Russland: Drohnenangriff auf Region Jaroslawl Die russische Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau wird nach Angaben des dortigen Gouverneurs mit Drohnen angegriffen. Dies teilt Michail Jewrajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Sonntag, 24. Mai Ukraine beantragt sofortige Sitzung im UN-Sicherheitsrat Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat nach den massiven russischen Luftschlägen gegen die Hauptstadt Kiew die internationale Gemeinschaft zu einer "starken Antwort an den Aggressor" aufgefordert. Der Minister beantragte laut einer Mitteilung auf der Plattform X eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und eine Zusammenkunft der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sybiha warf Russland vor, mit der "barbarischen Raketenattacke" in der vergangenen Nacht fehlende militärische Fortschritte auf dem Schlachtfeld im Angriffskrieg gegen die Ukraine kompensieren zu wollen. Allein in Kiew wurden mindestens zwei Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten stieg laut Bürgermeister Vitali Klitschko bis zum frühen Abend auf 81. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte in den sozialen Netzwerken mit, es seien etwa 100 Menschen bei den Angriffen im Land verletzt und mindestens vier getötet worden. Mehr zu dem großangelegten russischen Angriff lesen Sie hier . Ukraine meldet Drohnenangriff auf russische Öl-Pumpstation Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben mit Drohnen eine Öl-Pumpstation in der russischen Region Wladimir angegriffen. Die Anlage sei ein wichtiger Knotenpunkt für die Weiterleitung von Ölprodukten nach Moskau und in die Umgebung, teilte der SBU in den sozialen Medien mit. Sie versorgt große Öllager rund um die Hauptstadt sowie die Flughäfen Scheremetjewo, Domodedowo und Wnukowo mit Treibstoff. Nach dem Angriff sei ein Feuer auf einer Fläche von 800 Quadratmetern registriert worden. Merz verurteilt russische Angriffe mit Oreschnik-Raketen Bundeskanzler Friedrich Merz hat die russischen Attacken auf die Ukraine scharf verurteilt. Er bezeichnet die Angriffe und den Einsatz des Oreschnik-Raketensystems in einem Beitrag auf der Plattform X als rücksichtslose Eskalation. "Deutschland steht weiter fest an der Seite der Ukraine." Ältere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine lesen Sie hier .
