Unwetter in Bremen und Niedersachsen: Dutzende Einsätze und ICE-Zugausfälle
Umgestürzte Bäume, beschädigte Autos und Ausfälle im Fernverkehr: Das Unwetter hat am Freitagabend für zahlreiche Einsätze in Bremen und Niedersachsen gesorgt. Ein Unwetter mit Gewitter und Sturmböen hat am Freitagabend in Bremen zahlreiche Einsätze ausgelöst. Polizei und Feuerwehr rückten insgesamt 26 Mal aus. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren vor allem umgestürzte Bäume und vom Wind erfasste Baustellenabsperrungen der Grund für die Einsätze. In einem Fall fiel ein Ast auf ein Auto. Verletzt wurde dabei niemand, da sich niemand in dem Wagen befand. Ausfälle und Verspätungen bei der Bahn Auch der Bahnverkehr war von den Unwetterfolgen betroffen. Nach Angaben der Deutschen Bahn kam es im Fernverkehr zu Ausfällen und Verspätungen. Betroffen waren unter anderem einzelne ICE-Verbindungen zwischen Dortmund, Münster, Bremen und Hamburg. Die Bahn rechnet damit, dass die Störungen erst in den Morgenstunden des Samstags vollständig behoben werden können. Reisende sollten ihre Verbindung vor Fahrtantritt online prüfen. Aktuelle Informationen gibt es auf bahn.de oder in der App DB Navigator. Region Osnabrück besonders betroffen Besonders stark traf das Unwetter die Region Osnabrück. Dort registrierte die Polizei rund 100 Einsätze, mehr als drei Viertel davon wegen umgestürzter Bäume auf Straßen. Im niedersächsischen Garrel im Kreis Cloppenburg musste zudem ein Zeltlager mit 36 Kindern vorsorglich abgebrochen und evakuiert werden. Die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt. Auch in anderen Teilen Niedersachsens rückten Polizei und Feuerwehr aus. Auf der Autobahn 7 zwischen Staufenberg und dem Dreieck Drammetal kam es bei starkem Regen zu mehreren Unfällen. Verletzt wurde dabei niemand.
