Norwegen: Frontalzusammenstoß – Drei Deutsche sterben bei Autounfall
Tragödie auf einer Straße in Norwegen: Ein Auto kollidiert mit einem Lastwagen. Die Insassen des Wagens haben keine Chance. Bei einem Frontalzusammenstoß in Norwegen sind drei deutsche Männer ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur NTB am Sonntag berichtete, ereignete sich der Unfall am Samstagmorgen in der Kommune Tynset etwa 300 Kilometer nördlich von Oslo. Das Auto der Deutschen war nach Polizeiangaben auf dem Weg Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Lastwagen kollidiert. Alle drei Männer seien noch an der Unfallstelle gestorben. Die beiden Personen im Lastwagen seien unverletzt geblieben, hieß es. Wie die norwegische Zeitung "VG" berichtete, sei es am Samstag kurz vor 6 Uhr zu dem Unglück gekommen. Auch Stunden danach seien die Ermittler noch immer an der Unfallstelle im Einsatz gewesen, um Spuren zu sichern. Über dem Auto wurde demnach ein orangefarbenes Sichtschutzzelt aufgestellt. Wohl für mehrere Stunden: Obstlaster brennt – wichtige Autobahn gesperrt Bizarre Szenen in Innenstadt: Polizei staunt – "Auch noch nicht erlebt" Unfall in Norwegen: "Es ist unglaublich traurig" Zum Alter und der genauen Herkunft der toten Deutschen gab es zunächst keine näheren Informationen. "VG" berichtete, die Männer seien etwa 60 Jahre alt gewesen. Warum sie sich in Norwegen aufgehalten hatten, blieb ebenfalls unklar. Mutmaßlich seien sie zu touristischen Zwecken in dem Land unterwegs gewesen, so die Zeitung. Die Familien der Opfer seien benachrichtigt worden. Die Bürgermeisterin von Tynset, Merete Myhre Moen, sagte "VG": "Es ist unglaublich traurig und leider einer von viel zu vielen Unfällen auf dem Highway 3." Die Straße sei hochfrequentiert, insbesondere von Fernfahrern. Für das hohe Verkehrsaufkommen sei sie aber nicht ausreichend ausgebaut. Auf der Straße ereignen sich demnach immer wieder schwere Unfälle. Tynset liegt mitten in Norwegen und hat rund 5.500 Einwohner. Laut Daten von Google Maps war die Straße am Sonntagmorgen weiterhin gesperrt.
