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Elektro-SUV im Test BMW iX3 übertrifft eigene Reichweite

Meist verfehlen Elektroautos ihre versprochene Reichweite deutlich. Manchmal kommt es jedoch anders. In einem neuen Test übertrifft ein BMW sogar die Erwartungen der Experten. Wie weit fahren Elektroautos im Alltag tatsächlich? Ein Test des norwegischen Automobilverbandes NAF mit 24 aktuellen Modellen zeigt: Bei mildem Wetter erreichen fast alle Fahrzeuge ihre Laborwerte. Getestet wurde bei 12 bis 18 Grad auf einer Route aus Stadt, Landstraße und Autobahn. BMW schafft die größte Distanz Die weiteste Strecke legte der BMW iX3 zurück . Das SUV fuhr mit einer Batterieladung 781 Kilometer weit und übertraf damit sogar die Werksangabe von 770 Kilometern. Zunächst sah es sogar nach einem noch besseren Ergebnis aus. Doch am Abend sank die Reichweite in den Bergen durch fallende Temperaturen. Dennoch erzielte kein anderes Auto eine so hohe absolute Distanz. Ein chinesischer Van wird Testsieger Den Gesamtsieg sicherte sich dennoch der Xpeng X9 aus China . Denn die Tester bewerteten das prozentuale Verhältnis der erzielten Reichweite zum offiziellen Labor-Prüfwert (WLTP). Der große Van schaffte im Realbetrieb 646 Kilometer. Das sind 11,4 Prozent mehr als die Herstellerangabe von 580 Kilometern. Beim BMW war die absolute Strecke länger, die Abweichung von der Herstellerangabe jedoch mit 1,5 Prozent geringer. Große Unterschiede bei MG Den letzten Platz belegte das in China gebaute SUV-Coupé MG IM6. Der Wagen blieb mit 446 Kilometern fast zwölf Prozent hinter der Werksangabe (505 Kilometer) zurück. Ein zweites Modell der Marke, der MG S6, schnitt besser ab und überbot das Werksversprechen um mehr als drei Prozent. Insgesamt bleibt das Ergebnis des Tests positiv: Moderne Elektroautos liefern im Sommer verlässliche, praxisnahe Reichweiten. So holen Sie mehr Kilometer aus dem Akku Kleine Felgen aufziehen: Große Räder fressen Strom. Wer eine Felgengröße kleiner wählt, spart pro 100 Kilometer rund eine Kilowattstunde Energie. Das reicht bereits aus, um im Winter den Innenraum zu heizen. Die Motorbremse nutzen: Beim Bremsen gewinnt das E-Auto Strom zurück (Rekuperation). Vor allem im Stadtverkehr und bergab füllt dieses Prinzip die Batterie. Wer die Motorbremswirkung manuell hochstellt, maximiert diesen Effekt. Vorausschauend vom Gas gehen: Der Sparprozess beginnt oft schon beim Segeln. Sobald der Fuß vom Pedal genommen wird, bremst der Motor und lädt den Akku. Für maximale Bremswirkung schalten Sie in die Fahrstufe B. Gezielter heizen: Die klassische Luftheizung ist ein Energieverschwender. Nutzen Sie stattdessen die Sitz- und Lenkradheizung. Sie wärmen den Körper direkt und verbrauchen deutlich weniger Strom. Frost-Kurzstrecken meiden: Im Winter schadet ständiges Abkühlen und Aufheizen der Batterie. Parken Sie das Auto wenn möglich in einer Garage, um den Akku vor extremer Kälte und damit vor massivem Reichweitenverlust zu schützen.