Dresden: Patrice Aminati spricht über Leben mit schwarzem Hautkrebs
Patrice Aminati kämpft seit drei Jahren gegen Krebs, der in mehrere Organe gestreut hat. Jetzt spricht sie offen über ihren Alltag. Patrice Aminati wählt klare Worte. "Drei Jahre Therapie und Abhängigkeit sind irgendwann ermüdend, traurig", sagt die Influencerin der "Bild"-Zeitung. Seit drei Jahren kämpft die bei Dresden lebende Prominente gegen schwarzen Hautkrebs – und ist dabei auf ihre Familie angewiesen. Der Tumor hat mittlerweile in einige Organe gestreut. Was das im Alltag bedeutet, beschreibt Aminati konkret: Autofahren ist ihr nicht mehr möglich, den Papierkram übernimmt ihr Vater, Fahrten zu Terminen ihre Mutter. Die Influencerin wohnt wieder bei ihren Eltern. "Ich lebe in einer neuen, starken Abhängigkeit" "Dieses Netz ist absolut unabdingbar, ich bin selbst zu vielem gar nicht mehr in der Lage", sagt sie. Und: "Ich lebe in einer neuen, starken Abhängigkeit und versuche trotzdem, so unabhängig wie möglich zu bleiben." "An gutes Make-up denken": Patrice Aminati wehrt sich gegen Kommentare Leben mit Krebs: Patrice Aminati wendet sich unter Tränen an ihre Fans Auch ein Auftritt wie der beim Bild-Krebstalk fordert seinen Tribut. "Nach der Veranstaltung weiß ich, ich lege mich ins Auto, ich ziehe mir die Perücke runter und bin erst mal platt und kann nicht mehr reden." Patrice Aminati kann keine Kinder mehr bekommen Aufgeben kommt für die Mutter einer dreijährigen Tochter dennoch nicht infrage. Anderen Betroffenen rät sie, Dinge sofort anzugehen – nicht auf den richtigen Moment zu warten. Dass die Krankheit ihr manches für immer genommen hat – darunter die Möglichkeit, weitere Kinder zu bekommen – verdrängt Aminati nicht. Sie sieht es anders: "Ich weiß das Leben viel besser zu schätzen."
