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Freibad-Prügelei in Bochum sorgt für Räumung – Polizei im Einsatz

Ein Handgemenge am Beckenrand – und wenig später läuft die Situation in einem Bochumer Freibad aus dem Ruder. Der Betreiber reagiert. Ein Bochumer Freibad ist am Mittwoch durch den Betreiber vollständig geräumt worden. Wie ein Sprecher der Polizei t-online mitteilte, wurden die Beamten gegen 16.30 Uhr wegen einer möglichen Massenprügelei alarmiert. Die Leitstelle schickte ein größeres Polizeiaufgebot in das Freibad im Osten der Stadt. Dort angekommen, bestätigte sich der erste Verdacht jedoch nicht. Laut dem Polizeisprecher war es offenbar zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen zwei Badegästen gekommen, woraufhin sich zahlreiche Schaulustige versammelten. Zu Straftaten sei es jedoch zunächst nicht gekommen, betonte der Sprecher. Newsblog zum Extremwetter: Hitzewelle – Kleinkind liegt leblos in heißem Auto Hitzekarten für jeden Tag: Der Heat Dome legt sich unaufhaltsam übers Land Streit in Freibad: Zahlreiche Schaulustige Noch während des Einsatzes seien die Beamten aber auf einen weiteren lautstarken Streit einige Meter entfernt im Freibad aufmerksam geworden. Dort seien zwei Frauen aufeinander losgegangen. Beide Kontrahentinnen im Alter von 33 und 35 Jahren wurden leicht verletzt. Die Polizisten fertigten Strafanzeigen wegen Körperverletzung. Die Stimmung unter den Schaulustigen heizte sich laut Polizei währenddessen weiter auf, etliche Schaulustige zückten Handys und filmten das Geschehen. Der Betreiber des Bades, WasserWelten Bochum , habe sich daraufhin entschieden, das Bad zu schließen. Die Polizei begleitete die Räumung des zu dem Zeitpunkt mit rund 4.000 Menschen gut gefüllten Freibads. Deutscher Wetterdienst verkündet: Nächtlicher Hitzerekord in Deutschland eingestellt 4.000 Badegäste müssen Freibad verlassen In sozialen Medien kochten nach dem Einsatz Gerüchte hoch, wie der Polizeisprecher monierte. In einigen Postings habe es geheißen, es habe Tote durch eine Messerstecherei gegeben. Diese Behauptungen wies er als "wilde Spekulationen" zurück. Der Badbetreiber reagierte: Ab Donnerstag gelte in allen Bädern eine Ausweispflicht für Gäste ab 14 Jahren. Außerdem solle das Sicherheitspersonal aufgestockt und Taschenkontrollen durchgeführt werden, wie "Radio Bochum" berichtete. "Die Sicherheit aller Badegäste sowie unserer Mitarbeitenden hat für die WasserWelten Bochum oberste Priorität. Vor diesem Hintergrund werden wir unsere bestehenden Sicherheitsmaßnahmen mit sofortiger Wirkung erweitern", sagte der Geschäftsführer von WasserWelten "Radio Bochum".