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Dacia Striker: Günstiger Kombi startet bei unter 25.000 Euro

Dacia bringt mit dem Striker eine Alternative zu immer teureren Kombis und SUVs. Was im neuen Crossover steckt – von Platzangebot und Kofferraum bis zu Hybridantrieben und Ausstattung. Geräumige Familienautos sind teuer geworden: Wer heute einen größeren Kombi oder ein SUV sucht, landet schnell bei Preisen von weit über 30.000 Euro. Genau dort setzt Dacia an. Mit dem neuen Striker bringen die Rumänen ein Crossover auf den Markt, das viel Platz bieten soll, dabei aber deutlich günstiger bleibt als viele Konkurrenten. Zwischen Kombi und SUV Der Striker lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Dacia selbst spricht von einem Crossover, das Eigenschaften von Kombi, SUV und Limousine verbinden soll. Tatsächlich fällt der Wagen mit 4,62 Metern so lang aus wie klassische Kompaktkombis – ein VW Golf Variant misst beispielsweise 4,65 Meter. Gleichzeitig steht der Striker höher über der Straße als ein gewöhnlicher Kombi, bleibt mit 1,53 Metern Gesamthöhe aber deutlich flacher als viele SUVs. Selbst das hauseigene XL-SUV Bigster ist fast 20 Zentimeter höher. Im Striker soll es eine angenehm hohe Sitzposition geben, ohne dass er die Nachteile eines Geländewagens mitbringt. Neues Cockpit mit ungewöhnlichem Display Im Innenraum wirkt der Striker moderner als viele bisherige Dacia-Modelle. Das Cockpit ist klar gegliedert, in der Mitte sitzt serienmäßig ein 10,1 Zoll großer Touchscreen. Smartphone-Integration gehört immer dazu, je nach Ausstattung gibt es zusätzlich ein Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsdaten. Eine Besonderheit ist das neue Fahrerinformationsdisplay namens "LightVisio". Statt eines klassischen Displays werden die wichtigsten Informationen per Spiegelung dargestellt und scheinen frei im Raum zu schweben. Bodenständig ist hingegen die Bedienung. Klimaanlage und zahlreiche Alltagsfunktionen lassen sich weiterhin über echte Tasten und Drehregler bedienen. Auch am Lenkrad gibt es klassische Schalter. Bei den Materialien dominiert zwar Kunststoff, ergänzt wird er aber durch textile Flächen. Erstmals kommt außerdem das robuste Recyclingmaterial "Starkle" auch im Innenraum zum Einsatz, das bislang vor allem von den Stoßfängern und Radläufen anderer Dacia-Modelle bekannt ist. Viel Platz – mit kleinen Einschränkungen Der Striker bietet Platz für fünf Personen. Vorn sitzt es sich angenehm, hinten fällt das Platzangebot ebenfalls ordentlich aus. Nach dem ersten Innenraum-Check von "Auto Motor und Sport" reicht die Kopffreiheit für durchschnittlich große Erwachsene problemlos aus. Größere Mitfahrer könnten – vor allem in Verbindung mit dem Panorama-Glasdach – jedoch an ihre Grenzen stoßen. Im Alltag soll der Striker dennoch praktisch sein. Im Fond gibt es zwei USB-Anschlüsse, Becherhalter und das aus anderen Dacia-Modellen bekannte YouClip-System. Darüber lassen sich verschiedene Halterungen oder Zubehörteile flexibel im Innenraum befestigen. Bis zu 600 Liter Kofferraum Familien dürften vor allem beim Gepäckraum genauer hinschauen. Mit bis zu 600 Litern Ladevolumen gehört der Striker zu den geräumigeren Fahrzeugen seiner Klasse. Je nach Ausstattung verfügt der Kofferraum über einen dreiteiligen Ladeboden, der sich flexibel an unterschiedliche Transportaufgaben anpassen lässt. So entsteht entweder zusätzlicher Stauraum unter dem Boden oder eine nahezu ebene Ladefläche bei umgeklappter Rückbank. Die Rücksitze lassen sich direkt vom Kofferraum aus entriegeln. Außerdem bietet Dacia erstmals eine elektrische Heckklappe mit automatischer Öffnungsfunktion an. Erkennt das Fahrzeug den Schlüssel hinter dem Auto, öffnet sich die Klappe nach kurzer Wartezeit selbstständig. Elektrifizierte Antriebe Beim Antrieb setzt Dacia ausschließlich auf elektrifizierte Motoren. Den Einstieg bildet ein 140 PS starker Mildhybrid, der sowohl mit Benzin als auch mit Flüssiggas (LPG) betrieben werden kann. Der Gastank sitzt platzsparend unter dem Ladeboden und schränkt den Kofferraum deshalb nicht ein. Darüber rangiert ein Vollhybrid mit 155 PS. Laut Dacia startet das Fahrzeug grundsätzlich elektrisch und kann im Stadtverkehr bis zu 80 Prozent der Fahrzeit ohne laufenden Verbrennungsmotor zurücklegen. Zudem gibt es eine Allradversion mit 150 PS. Hier treibt ein Elektromotor die Hinterachse an. Je nach Untergrund stehen verschiedene Fahrprogramme für Schnee, Sand oder leichtes Gelände zur Verfügung. Schon die Basis ist ordentlich ausgestattet Auch bei der Technik legt Dacia nach. Bereits serienmäßig verfügt der Striker unter anderem über einen adaptiven Tempomaten, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung, eine Müdigkeitserkennung sowie einen Notbremsassistenten, der neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer erkennt. Optional ergänzt Dacia die Ausstattung unter anderem um einen Totwinkelwarner, einen Querverkehrswarner beim Rückwärtsfahren, einen Ausstiegsassistenten sowie eine Rundumsichtkamera. Über die Funktion "My Safety" lassen sich bevorzugte Einstellungen der Assistenzsysteme speichern, sodass sie nicht nach jedem Motorstart erneut angepasst werden müssen. Für mehr Komfort im Alltag gibt es außerdem eine elektrische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion, die das Fahrzeug beispielsweise an der Ampel automatisch festhält. Je nach Ausstattung sind zudem ein Panorama-Glasdach, ein Arkamys-Soundsystem mit sechs Lautsprechern sowie eine induktive Ladeschale fürs Smartphone erhältlich. Bereits das Einstiegsmodell bringt einen 10,1-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera, Parksensoren hinten sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten mit. Ab der Ausstattung "Expression" kommen unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und die Auto-Hold-Funktion hinzu. Die Ausstattung "Journey" richtet sich eher an Langstreckenfahrer und bietet unter anderem einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, beheizbare Vordersitze sowie eine elektrische Heckklappe. Die Version "Extreme" setzt dagegen stärker auf Outdoor-Einsätze – unter anderem mit Panorama-Glasdach, waschbaren Materialien und einer Bergabfahrhilfe. Der Einstiegspreis für den Striker soll laut Dacia unter 25.000 Euro liegen. Das Modell kann voraussichtlich ab Oktober bestellt werden, die ersten Fahrzeuge sollen im Dezember ausgeliefert werden.