Unwetter in Süddeutschland: Superzelle richtet Schäden an – kein Verletzter
Schwere Gewitter ziehen übers Land, mit fünf Zentimeter großen Hagelkörnern und Starkregen. Bäume stürzen um, Dachziegel lösen sich. Das ruft die Einsatzkräfte auf den Plan. Orkanböen, heftiger Starkregen und große Hagelkörner: Heftige Gewitter sind über Baden-Württemberg gezogen und haben Schäden in Südwesten Deutschlands verursacht. Die Feuerwehr in Ulm etwa berichtete von herabfallenden Ästen und Dachziegeln. Im Norden der Stadt sei ein Baum auf ein fahrendes Auto gekracht, die Insassen konnten sich demnach nicht mehr aus dem Fahrzeug befreien und setzten einen Notruf ab. Ein weiterer Baum sei auf eine Stromleitung gestürzt. Bäume und Äste seien abgebrochen, ebenso seien Dachziegel heruntergefallen. Verletzt wurde bei den Gewittern in Süddeutschland aber niemand. Fünf Zentimeter großer Hagel: Schwere Gewitter – DWD ruft Warnstufe Rot aus 15 Meter hoher Schuttkegel: Unwetter wüten in Südtirol Unwetter in Süddeutschland: Superzelle zieht sich bis nach Ulm In der Gemeinde Neckartailfingen im Kreis Esslingen ist ein Carport im Unwetter zusammengebrochen und auf vier Fahrzeuge gestürzt. Die Polizei bestätigte den Vorfall und sprach von einem geschätzten Sachschaden von 60.000 bis 70.000 Euro. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer sogenannten Superzelle, die sich am Nachmittag von Echterdingen bei Stuttgart bis nach Ulm geschoben habe. Die Superzelle hatte starke Windböen und bis zu fünf Zentimeter große Hagelsteine im Gepäck, wie ein Sprecher berichtete. DWD warnt vor Unwettern – Bliztschlag-Gefahr in einer Region Nutzer hätten von abgebrochenen Ästen und Schäden an Häusern berichtet. Auch an der Ostalb habe es gewittert, allerdings nicht so kräftig, so der DWD-Experte. Auch am Freitag müssten die Menschen im Land mit Unwetter rechnen. Der DWD warnte am Abend in einer Mitteilung vor allem für den Regierungsbezirk Freiburg vor großer Gefahr durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen und Gerüste, vor raschen Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern sowie vor möglichen Erdrutschen.
