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Invasive Arten: Warum Sie nach dem Urlaub Ihr Auto reinigen sollten

Wer aus dem Urlaub zurückkehrt, bringt manchmal mehr mit als geplant. Experten warnen vor invasiven Arten als blinde Passagiere im Gepäck und Fahrzeug. Laut dem Statistischen Bundesamt greifen viele Deutsche für Reisen im In- und Ausland auf das Auto zurück. Besonders für Fahrten nach Frankreich , Italien , Österreich oder in die Schweiz nutzen viele das eigene Gefährt – so besteht die Möglichkeit, Früchte und Pflanzen mitzubringen. Beides könnte jedoch zum Problem werden. Denn in Obst- und Gemüsekisten oder in den Wurzelballen von Olivenbäumen und Lavendelsträuchern können sich invasive Arten verstecken. Zurück in der Heimat könnten sich Käfer , Ameisen oder andere Insekten dann ausbreiten, warnen Experten immer wieder. Sie raten, Pflanzen und Früchte noch am Urlaubsort auf einen möglichen Befall zu kontrollieren. "Blinde Passagiere" im Kofferraum Doch die ungewollten Mitbringsel verstecken sich nicht nur in Souvenirs. Auch im Fußraum zwischen den Sitzen oder im Kofferraum können invasive Arten als blinde Passagiere über die Grenze gelangen. Wer sein Auto für Ausflüge am Urlaubsort nutzt, riskiert, dass die Tiere etwa durch heruntergelassene Fenster oder offene Türen ins Fahrzeug gelangen. Experten empfehlen, den Innenraum des Autos unmittelbar nach der Reise gründlich zu reinigen. Bereits vor einem Jahr hatte das Bundesamt für Landwirtschaft der Schweiz dazu aufgerufen, das Auto nach der Rückkehr umfassend säubern zu lassen – in der Waschanlage. Grund war der Japankäfer. Auch Gepäck sollte laut der Behörde direkt nach Ankunft am Heimatort ausgesaugt und ausgewischt werden. Bettwanzen im Koffer versteckt Reinigen sollten Reisende zudem ihre Koffer und Kleidung. Darin verstecken sich zwar seltener Ameisen, Spinnen und andere Tiere – dafür aber möglicherweise Bettwanzen . Einmal eingeschleppt, breiten sie sich im Wohn- und Schlafbereich aus und verursachen unangenehme Bisse und schlaflose Nächte.