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Tour de France: Florian Lipowitz stürzt bei Zeitfahren und muss aufgeben

Die 16. Etappe endet für den deutschen Radfahrer Florian Lipowitz dramatisch. Sein schwerer Sturz beim Zeitfahren hat für ihn weitreichende Konsequenzen. Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz kann die Tour de France nicht fortsetzen. Der Vorjahresdritte stürzte beim Zeitfahren auf der 16. Etappe von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains schwer und schied verletzt aus. In einer Rechtskurve trug es den Deutschen zu weit nach außen, er rutschte weg und knallte mit der Schulter gegen den Bordstein. Bis dahin hatte Lipowitz gut in der Zeit gelegen, im Duell mit seinen Kontrahenten um den dritten Platz Zeit gutgemacht. Acht Kilometer vor dem Ziel stieg der 25-Jährige in einen Krankenwagen, hielt sich dabei den Arm. Zwischenfall bei Tour de France: Pogačar-Teamkollege stößt mit Auto zusammen Der Deutsche, der auf Gesamtrang fünf gelegen hatte, ist unterdessen nicht der einzige Topfahrer, der bei der diesjährigen Tour de France infolge eines schweren Sturzes ausscheidet. Am Sonntag hatte es bereits den Gesamtzweiten Jonas Vingegaard erwischt. Die Etappe am Dienstag entschied letztlich der Olympiasieger und Weltmeister Remco Evenepoel für sich. Der Belgier siegte in seiner Paradedisziplin mit einem Abstand von 28 Sekunden auf den Gesamtführenden Tadej Pogačar . Nach dem Rennen dachte er am Tour-Mikro an seinen Mitstreiter: "Ich habe gehört, dass mein Teamkollege Lipowitz gestürzt ist. Das macht meinen Erfolg natürlich bittersüß. Ich wünsche ihm gute Besserung und hoffe, es ist nicht so schlimm." Der Sportliche Leiter Patxi Vila sprach von einem "seltsamen Gefühl. Wir sind glücklich und traurig. Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund zurückkommt." Pogačar liegt mit großem Abstand vorn Auch Pogačar schickte Genesungswünsche: "Ich bin an derselben Stelle auch fast gestürzt. Ich hoffe, dass Lipo okay ist." In der Gesamtwertung liegt der Slowene weiter an der Spitze, hat einen Vorsprung von 4:32 Minuten auf Evenepoel. Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro 6:51 Minuten hinter Pogačar. Nach drei Etappen, bei denen besonders die Favoriten um die Gesamtwertung im Mittelpunkt standen, könnten am Mittwoch noch einmal die Sprinter im Fokus stehen. Auf den größtenteils flachen 174,7 Kilometern zwischen Chambéry und Voiron stehen zwar erst einige leichte Anstiege an, aber zum Ende hin könnte es zu einem letzten Massensprint kommen. Vielleicht jubelt aber auch ein Ausreißer.