Zulassungen: Immer mehr Autos auf Niedersachsens Straßen
In Niedersachsen kommen auf 1.000 Einwohner mehr Autos als im Bundesschnitt. Innerhalb des Landes gibt es dabei deutliche Unterschiede. Zum 1. Januar kamen in Niedersachsen 625 Autos auf je 1.000 Einwohner – das sind 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt das Land erneut über dem bundesweiten Schnitt von 593 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitgeteilt hat. Auch deutschlandweit stieg die Autodichte um 0,4 Prozent – ein Trend, der seit 2008 anhält. Spitzenreiter innerhalb Niedersachsens ist Wolfsburg: Dort kamen zum Jahresbeginn bundesweit die meisten Fahrzeuge je 1.000 Einwohner auf die Straße. Der Wert stieg gegenüber dem Vorjahr von 956 auf 976 Autos und lag damit fast so hoch wie die Einwohnerzahl selbst. Am anderen Ende der Skala standen Oldenburg mit 522 und Braunschweig mit 556 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner. In ländlichen Regionen gibt es mehr Autos pro 1.000 Einwohner Unterschiede gibt es bei privaten und gewerblich gemeldeten Fahrzeugen: Wolfsburg kommt bei den privaten Autos nur auf 448 Fahrzeuge je 1.000 Einwohner und bleibt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 562. Die meisten privat gemeldeten Autos gab es im Landkreis Northeim mit 659, knapp gefolgt vom Landkreis Holzminden mit 658. Generell sind in ländlichen Regionen mehr Fahrzeuge zugelassen als in städtischen – ein Muster, das laut Statistischem Landesamt in ganz Deutschland gilt. Im bundesweiten Vergleich führte das Saarland mit rund 649 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 644 und Bayern mit 639. Den niedrigsten Wert verzeichnete Berlin mit etwa 330 Autos.
