YouTuber KsFreak meldet sich zurück: Er geht jetzt "normal arbeiten"
KsFreak gehörte zwischen 2016 und 2019 zu den erfolgreichsten deutschsprachigen YouTuber, dann tauchte er ab. Jetzt ist er wieder da und verrät, wie er heute lebt. In einem Video präsentiert Marcel Dähne, der als YouTuber KsFreak bekannt wurde, seine neue Wohnung. Auf rund 70 Quadratmetern wohnt er zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn. Während er früher im Luxus lebte, ist jetzt Bescheidenheit angesagt. Was vorgefallen ist, hat der Österreicher in einem rund 15 Minuten langen Clip auf YouTube verraten. "Wir sind zufrieden", stellte KsFreak immer wieder klar, während er den Zuschauenden seine Wohnung präsentierte. Die Waschmaschine hätten ihm die Eltern geschenkt, die Garderobe sei günstig erworben worden. Nur beim Essen und bei "Dingen, die man jeden Tag benutzt", dürfe nicht gespart werden, erklärte der junge Mann in seinem Video. Dass er nun in einer kleinen Wohnung lebt und nicht mehr schnelle Autos fährt oder im eigenen Pool planschen kann, scheint er gelassen zu nehmen. Als er im Video von seinem kleinen Sohn unterbrochen wird, beugt er sich zu ihm herunter und sagt: "Du willst ja auch, dass wir wieder reich werden, oder? Das kostet ja alles Geld, du willst zur Schule und so. Deswegen halt mal einfach kurz die Schnauze und dann dreh ich das Video ab, okay?" Danach sieht man ihn, wie er das Kleinkind in den Arm nimmt und knuddelt. Vater zu sein sei für ihn "eins der schönsten Sachen, die man sich vorstellen kann". Und weiter: "Das Gefühl, gebraucht zu werden, ist etwas sehr Schönes." Er versuche, "der beste Papa der Welt zu sein", so KsFreak. "Die Leute haben einen nicht mehr gefeiert" Aus seiner aktuellen Situation macht er kein Geheimnis. "Ich war im Konkurs", sagte er. "Damit ich aus dem Teufelskreis der Schulden endlich ausbrechen kann, gehe ich normal arbeiten." Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fährt er mittlerweile Lebensmittel für die Tiefkühlmarke Bofrost aus. "Es lief einfach nicht mehr so gut. Die Klickzahlen waren nicht mehr so gut. Die Leute haben einen nicht mehr gefeiert", erklärte er in dem Video. Trotz allem zeigt sich KsFreak positiv. "Ich bin zwar gecancelt worden und muss normal arbeiten gehen", aber er sei immer noch ein Macher. Deswegen gehe er nun nur noch vier Tage die Woche arbeiten. Einen Tag habe er sich für die Selbstständigkeit freigehalten. So will er es zurück ins Rampenlicht schaffen. Auf die Frage, ob er sich auch musikalisch wieder austoben möchte, antwortete er: "Musik kommt jetzt erstmal nicht, Leute. Dafür haben wir kein Geld." Sein Wunsch für die Zukunft: "Ich würde von Herzen gern wieder das machen, was ich am besten kann: Unterhaltung. Das bin halt ich. Aber mal gucken, wo die Reise hinführt."
