Geld sparen bei HU und AU fürs Auto: Dieser legale Trick senkt den Preis
Die Kosten für Haupt- und Abgasuntersuchung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Doch mit einem Trick können Sie etwas Geld sparen. Die Hauptuntersuchung gehört für Autobesitzer zu den Pflichtaufgaben. Bei Neuwagen ist sie erstmals nach drei Jahren fällig, anschließend alle zwei Jahre. In den vergangenen Jahren sind die Kosten dafür allerdings deutlich gestiegen: Lag der bundesweite Durchschnitt für Haupt- und Abgasuntersuchung 2020 noch bei rund 112 Euro, sind es laut ADAC in diesem Jahr bereits etwa 163 Euro. Ganz unverrückbar festgelegt ist dieser Preis aber nicht. Nach Angaben des ADAC lassen sich bei der Untersuchung teils bis zu 40 Euro sparen – mit einem legalen Trick, der allerdings etwas mehr Aufwand erfordert. Getrennte Checks können Geld sparen Was viele nicht wissen: Die Abgasuntersuchung können Sie bereits vor der HU in einer Werkstatt oder bei einer Überwachungsorganisation wie GTÜ oder KÜS für weniger Geld erledigen lassen. Zur eigentlichen Hauptuntersuchung reicht anschließend der Nachweis über die bestandene AU. Wie groß das Sparpotenzial sein kann, zeigt ein Beispiel aus Bayern: Beim TÜV Süd kostet die reine Hauptuntersuchung für einen Pkw bis 3,5 Tonnen 63,30 Euro, zusammen mit der Abgasuntersuchung werden hier 163 Euro fällig. Sprich: Die Abgasuntersuchung kostet im Paket 99,70 Euro extra. Die KÜS hingegen verlangt für eine Abgasuntersuchung 59 Euro. Wer die AU dort erledigen und anschließend nur die Hauptuntersuchung beim TÜV machen lässt, zahlt insgesamt rund 122 Euro – und spart im Vergleich zum Komplettpaket rund 40 Euro. Wie hoch die Ersparnis tatsächlich ausfällt, hängt allerdings von Region und Anbieter ab. Deshalb empfiehlt der ADAC, die Preise vor dem Termin zu vergleichen. Deshalb gibt es Preisunterschiede Das Sparpotenzial liegt an den unterschiedlichen Vorgaben für die Prüfstellen. Technische Prüfstellen – etwa die regional zuständigen TÜV-Gesellschafte – arbeiten nach einem gesetzlich vorgegebenen Gebührenrahmen, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Überwachungsorganisationen wie GTÜ oder KÜS hingegen können ihre Preise freier gestalten. Insbesondere bei der Abgasuntersuchung ergeben sich je nach Anbieter Unterschiede. Kombiniert man die Angebote, wird es günstiger. Übrigens lohnt es sich nur in den wenigsten Fällen, aufgrund von Preisunterschieden in ein anderes Bundesland zu fahren – meist sind diese dann doch zu gering und werden durch anfallende Spritkosten wieder aufgefressen. Ein Vergleich der örtlichen Anbieter kann sich dagegen durchaus auszahlen.
