Urlaub ab Braunschweig: Auf diesen Strecken drohen jetzt Staus
Baustellen und Ferienverkehr bremsen auf der A7 und A1 in Niedersachsen. Der ADAC rechnet mit einem der staureichsten Wochenenden der Saison. Wer von Braunschweig aus jetzt noch mit dem Auto in den Urlaub startet, muss Geduld mitbringen. Der ADAC warnt vor erheblichen Staus auf den Autobahnen in Richtung Nord- und Ostsee. Das erste August-Wochenende 2026 dürfte laut dem Automobilclub eines der staureichsten der gesamten Saison werden. Grund dafür ist der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg – womit nun in ganz Deutschland Schulferien herrschen. Zu den meistbelasteten Strecken zählt der ADAC die A1 Bremen–Hamburg–Fehmarn, die A7 Hannover–Hamburg–Flensburg, die A23 Hamburg–Heide sowie die A24 Hamburg–Schwerin–Berlin. Vor Hamburg drohen Behinderungen Wer aus Niedersachsen in Richtung Norden fährt, muss bereits vor Hamburg mit Behinderungen rechnen. Auf der A7 gibt es zwischen Thieshope und dem Horster Dreieck eine sechs Kilometer lange Baustelle mit Fahrspursperrungen. Auf der A1 zwischen Dibbersen und Seevetal-Hittfeld laufen Brückenbauarbeiten, die die Fahrbahn von drei auf zwei Spuren verengen. Ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord versicherte, dass in der Hauptreisezeit keine neuen Baustellen eingerichtet werden. Er nannte zugleich eine Reihe von bestehenden Baustellen mit hohem Staupotenzial. Dazu gehören in Schleswig-Holstein die Rader Hochbrücke der A7 über den Nord-Ostsee-Kanal, die A1 zwischen Ratekau und Scharbeutz nördlich von Lübeck sowie das Autobahnkreuz Bargteheide nordöstlich von Hamburg. Dort treffen die A21 und die B404 auf die A1. Im Baustellenbereich verengen sich die eigentlich dreispurigen Fahrbahnen. Baustellen bei den Elbquerungen Die Elbquerungen in Hamburg dürften sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg ebenfalls zum Problem werden. Auf der A7 Hannover-Flensburg müssen die Autofahrer nördlich und südlich des Elbtunnels längere Baustellen passieren. Die Autobahn wird auf acht Fahrstreifen erweitert. Im Abschnitt Altona ist ein gut zwei Kilometer langer Lärmschutztunnel in Bau. An der Norderelbbrücke der A1 gelten wegen des schlechten Zustands des Bauwerks Verkehrseinschränkungen, die den Verkehr häufig bereits ab der Süderelbbrücke ins Stocken bringen. Beide Elbquerungen sollen durch Neubauten ersetzt werden.
