Frankfurt: Bürgerinitiative will Innenstadt autoarm und grüner machen
Im Juni war Frankfurt zeitweise die heißeste Stadt Deutschlands. Nun plant eine Initiative ein Bürgerbegehren für weniger Autoverkehr und mehr Grün in der Innenstadt. Die Bürgerinitiative Radentscheid Frankfurt hat ein neues Bürgerbegehren unter dem Namen "Cityentscheid – autoarm und lebenswert" gestartet. Ziel ist es, die Frankfurter Innenstadt mit weniger Autoverkehr sowie mehr Bäumen und Grünflächen umzugestalten. Das geht aus einer Mitteilung der Initiative hervor. Konkret setzt sich der Radentscheid für entsiegelte Flächen, kühle Plätze mit Brunnen, mehr Schatten durch Stadtgrün und Wasservernebler sowie eine bessere Nutzung und Speicherung von Regenwasser ein. Außerdem fordert die Initiative kostenlose öffentliche Toiletten und eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Bürgerbegehren: Grund ist die Klimakrise Rechtliche Grundlage soll ein Bürgerbegehren nach der Hessischen Gemeindeordnung sein. Die Initiative begründet ihr Engagement mit der Klimakrise: Versiegelte Flächen speicherten Hitze, Bäume und Schatten fehlten vielerorts, und der motorisierte Verkehr trage zum Klimawandel bei. Waldbrände in Europa hätten zuletzt neue Rekordwerte erreicht. Interessierte lädt der Radentscheid zu einem Aktivierungstreffen am Samstag, 15. August 2026, um 17 Uhr im Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248 in Frankfurt ein. Dort will die Initiative ihre Pläne vorstellen. Der Radentscheid Frankfurt engagiert sich seit Jahren für ein sicheres Radwegenetz in der Stadt . Mit dem Stadtverordnetenbeschluss "Fahrradstadt Frankfurt" wurden nach Angaben der Initiative bereits erste Ziele erreicht.
