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Bella S. Suche endet tragisch: Kind wohl nahe Elternhaus entdeckt

Stundenlang bangen die Eltern und Einsatzkräfte um eine vermisste Dreijährige aus Preetz in Schleswig-Holstein. Jetzt gibt es Gewissheit. Die dreijährige Bella S. aus Preetz, die seit Mittwochmittag vermisst wurde, ist offenbar tot aufgefunden worden. Das teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Einsatzkräfte hätten gegen 9.30 Uhr einen leblosen Körper entdeckt, hieß es. "Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um das seit gestern vermisste dreijährige Mädchen." Das Mädchen war am Mittag von den Eltern als vermisst gemeldet worden. Ein Großaufgebot der Polizei und mehrere freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. In einer Presseerklärung vor Ort sagte eine Polizeisprecherin, das Kind sei in einem Garten in der Wakendorfer Straße unweit des Elternhauses aufgefunden worden sei. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Eine Obduktion soll die Identität des toten Kindes eindeutig bestätigen. Schwerer Unfall auf der A3: Auto schleudert auf Bahnstrecke – drei Menschen sterben RKI korrigiert Zahl deutlich nach oben: Rund 9.600 Hitzetote in Extrem-Woche Die "Bild"-Zeitung und die Nachrichtenagentur News5 berichten übereinstimmend, dass die Dreijährige leblos in einem Pool im unmittelbaren Umfeld der Wohnanschrift aufgefunden worden. Laut "Bild" gelangt man nur durch das Elternhaus oder benachbarte Grundstücke zu dem Pool. Die Sprecherin sagte der Zeitung: "Wir haben unmittelbar nach der Vermisstenmeldung nach dem autistischen Mädchen gesucht. Auch im hinteren Bereich der Wohnanschrift der Eltern, wo sich ein Pool befindet. Die Feuerwehr und die Polizei haben auch im Nachgang den Bereich mehrfach abgesucht." Das autistische Mädchen, das zudem seh- und höreingeschränkt war, hatte ihr Zuhause in Preetz unbemerkt verlassen. Laut "Bild"-Zeitung verlor sich ihre Spur in einem Waldgebiet. Die Gegend ist ländlich geprägt und von Seen und Feldern umgeben. Am Donnerstag bat die Polizei Anwohner, in Gärten, Schuppen und Garagen nachzusehen, ob sich das Mädchen dort aufhalte. Es neige dazu, sich zu verstecken, sagte eine Polizeisprecherin. Das Kind sei dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Fall erinnert an sechsjährigen Arian aus Bremervörde Die Suche weckt Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde, der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Zeitweise waren bis zu 1.200 Helfer beteiligt – sie durchkämmten Dörfer, Wiesen und Wälder, auch ein Fluss wurde abgesucht. Die Einsatzkräfte suchten auch mit Hunden nach dem Jungen, mit Pferden, Helikoptern, Drohnen, Wildtierkameras, einem Tornado-Flieger, Booten und Tauchausrüstung. Arians Fall ging tragisch aus. Zwei Monate später, im Juni, fand ein Landwirt beim Mähen einer Wiese in Estorf im Landkreis Stade die Leiche des Kindes. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.