Tesla stürzt im Juli ab: Bittere Zahlen für Elon Musk
Der deutsche Automarkt wächst im Juli nur leicht. Doch bei den Marken zeigen sich markante Verschiebungen: Tesla erlebt einen massiven Einbruch, während chinesische Hersteller stark zulegen. Besonders auffällig sind die Zahlen von BYD. In einem für Elektroautos starken Monat verliert Tesla in Deutschland massiv an Boden. Während reine E-Autos insgesamt deutlich zulegen, kommt die Marke von Elon Musk im Juli lediglich auf 367 Neuzulassungen. Das sind 66,9 Prozent weniger als im Juli 2025. Gleichzeitig wachsen mehrere chinesische Marken rasant. Besonders auffällig ist BYD : Die Marke kam im Juli auf 5.240 Neuzulassungen. Das ist ein Plus von 365,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ihr Marktanteil lag bei zwei Prozent. Auch andere chinesische Hersteller legten stark zu. Leapmotor erreichte 2.736 Neuzulassungen, XPeng kam auf 1.253. Beide Marken wuchsen im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehrere Hundert Prozent. MG/Roewe verzeichnete 3.698 Neuzulassungen und ein Wachstum von 86,2 Prozent. Fast jeder dritte neu zugelassene Pkw fährt elektrisch Die Verschiebungen bei den Marken fallen in einen Monat, in dem Elektroautos insgesamt stark wachsen. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Juli 78.609 batterieelektrische Pkw neu zugelassen. Das waren 61,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Marktanteil reiner Elektroautos lag bei 29,3 Prozent. Damit war fast jeder dritte neu zugelassene Pkw ein reines E-Auto. Plug-in-Hybride erreichten einen Anteil von 11,4 Prozent. Verbrennungsmotoren verloren dagegen deutlich. Benziner erreichten nur noch einen Marktanteil von 18,9 Prozent, Diesel von 11,8 Prozent. Auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Pkw ging zurück. Er sank auf 91,2 Gramm je Kilometer. VW bleibt Marktführer Im Juli war Volkswagen erneut die stärkste Marke in Deutschland. Mit 48.003 Neuzulassungen erreichte VW einen Marktanteil von 17,9 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2025 ist das allerdings ein Rückgang von 7,6 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgten Mercedes, BMW und Skoda. Mit einem Marktanteil von 8,7 Prozent sind die Tschechen auch der stärkste Importeur. Rückgänge gab es unter anderem bei Opel, Ford, VW und Porsche. SUVs dominieren weiter SUVs sind nach wie vor das größte Segment. Im Juli machten sie 35,7 Prozent aller Neuzulassungen aus. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kompaktklasse und die Kleinwagen. Besonders stark wuchsen die Kleinstwagen. Rückläufig waren hingegen Sportwagen, die Oberklasse, Großraum-Vans und Wohnmobile. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 1,75 Millionen Pkw neu zugelassen. Das sind 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Markt wächst also weiter. Aber er wächst anders: mit deutlich mehr Stromern und deutlich weniger klassischen Verbrennern.
