London: Polizei beschlagnahmt Ferrari für 4,3 Millionen Euro
In London wird ein Ferrari für 4,3 Millionen Euro beschlagnahmt. Bei einer Großrazzia stellt die Polizei insgesamt 90 Fahrzeuge sicher. Ein Ferrari Monza SP2 für 4,3 Millionen Euro war gerade einmal einen Tag in Großbritannien . Wenig später zog ihn die Londoner Polizei aus dem Verkehr. Der Fahrer hatte nach Angaben der Beamten keine gültige Fahrerlaubnis für die Fahrt, der Wagen war nicht versichert. Der Ferrari war Teil einer großen Polizeiaktion in London . Die Metropolitan Police stellte am Wochenende insgesamt 90 Fahrzeuge sicher. Kontrolliert wurde in den Stadtteilen Hyde Park, Kensington und Chelsea. Ziel war es, unversichertes und gefährliches Fahren zu unterbinden. Fahrzeuge im Millionenwert sichergestellt Nach Angaben der Polizei war es die größte Aktion dieser Art seit fünf Jahren – sowohl nach Zahl als auch nach Gesamtwert der Fahrzeuge. Der Wert der sichergestellten Autos lag bei mehr als neun Millionen Euro. Der teuerste Wagen war der Ferrari Monza SP2. Das Modell gehört zu einer auf 499 Exemplare limitierten Serie des italienischen Herstellers. Anfang des Jahres wurde ein vergleichbares Fahrzeug für knapp fünf Millionen US-Dollar versteigert. Die Beamten stoppten den Fahrer nach weniger als einer halben Stunde. Laut Polizei war er ohne Versicherung und ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Polizei darf Autos sofort sicherstellen Insgesamt waren 120 Beamte im Einsatz. Dazu zählten 95 Angehörige der Sonderpolizei und des Verkehrsüberwachungsteams der Metropolitan Police. Erstmals nutzten die Beamten neue Befugnisse gegen rücksichtsloses Verhalten. Sie konnten Fahrzeuge direkt sicherstellen, statt nur Verwarnungen auszusprechen. Sonderhauptkommissar Geoff Tatman sagte, Anwohner beschwerten sich regelmäßig über gefährliches Fahren und störend umgebaute Fahrzeuge. Mit Aktionen wie dieser wolle die Polizei Fahrer stoppen, die Regeln missachten, und ein klares Signal senden. Diese Regeln gelten: Wann die Polizei Ihr Auto beschlagnahmt In der Regel werden die Autos nicht dauerhaft einbehalten. Gegen Nachweis einer gültigen Versicherung und Zahlung der Abschlepp- und Verwahrgebühren können sie zurückerhalten werden. Bei sehr unangemessenem Fahrverhalten oder einer nicht fristgerechten Abholung droht die Versteigerung oder Verschrottung der Fahrzeuge durch die Behörden.
