Regionalzug erfasst Auto bei 120 km/h: Fahrer kommt mit Glück davon
An einem Bahnübergang kollidiert ein Zug mit einem Wagen. Die Polizei spricht von riesigem Glück. Bei Manching in Bayern hat ein Regionalzug am Dienstag ein Auto an einem beschrankten Bahnübergang erfasst. Die Feuerwehr befreite den Fahrer aus dem Wrack. Polizeisprecher Andreas Aichele erklärte: "Da hatten ein paar Schutzengel Zeit, die sich alle gemeinsam um den Mann gekümmert haben." Der Zug sei auf der Strecke von Ingolstadt nach Regensburg etwa 120 Kilometer pro Stunde schnell gewesen, sagte Aichele. Das Auto sei zerstört worden. Der Mann sei nach erstem Eindruck aber ohne schwere Verletzungen davongekommen. Wie das Auto hinter die geschlossene Schranke kam, sei unklar. Ein Gutachter sei vor Ort, um den Unfall zu rekonstruieren. Bei einem vollen Aufprall hätte der Fahrer kaum Überlebenschancen gehabt, hieß es. Die rund 130 Fahrgäste im Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Sie mussten etwa eineinhalb Stunden im Zug warten, nachdem dieser etwa 250 Meter entfernt von der Unfallstelle in einem Waldstück zum Stehen gekommen war. Die Feuerwehr versorgte die Fahrgäste mit Getränken. Busse brachten sie zum nächsten Bahnhof.
