Wasserentnahme-Verbote: Ist Rasensprengen bei Wassermangel egoistisch?
Deutschland steckt in einer lang anhaltenden Dürreperiode. In vielen Landkreisen und Städten gelten bereits Beschränkungen für den Wasserverbrauch. Ist es da egoistisch, seinen Rasen trotzdem sprengen zu wollen? Eigentlich ist es selbstverständlich: Aus dem Hahn kommt immer fließendes Wasser. Das tut es auch weiterhin. Doch derzeit wird in Deutschland das Wasser zunehmend knapp . Seit Jahren fällt durchschnittlich zu wenig Regen, die Grundwasserspiegel sinken. In diesem Hitzesommer trocknen nun in vielen Regionen Flüsse und Bäche aus, die Böden sind zu trocken. Landwirte klagen über Ernteausfälle durch Hitze und Wassermangel. Viele Landkreise und Städte haben es inzwischen untersagt, Wasser aus dem eigenen Brunnen zu fördern, den Garten mit Leitungswasser zu bewässern oder private Pools zu füllen. Doch das finden dort nicht alle gut. Mancherorts wurde gegen solche Wasserentnahmeverbote gar geklagt, woanders werden sie einfach ignoriert. Das führt zu der Frage: Ist es egoistisch, den eigenen Garten trotz Dürre zu wässern?
