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Heideblüte in voller Pracht: Vier Geheimtipps locken aktuell ab Bremen

Die Lüneburger Heide zeigt sich derzeit von ihrer farbenprächtigsten Seite. Vier Flächen eignen sich jetzt besonders für einen Ausflug. Wer die Lüneburger Heide einmal als kräftig lilafarbenes Blütenmeer erleben möchte, hat jetzt besonders gute Chancen. Vielerorts hat die Heideblüte ihren Höhepunkt erreicht. Wo genau, zeigt das Heideblüten-Barometer der Lüneburger Heide GmbH. Von Bremen aus liegen einige der derzeit besonders sehenswerten Flächen nur gut eine Autostunde entfernt. Nach aktuellen Angaben der Tourismusseite zeigen sich derzeit vor allem die Behringer Heide, die Niederhaverbecker Heide, die Sudermühler Heide und die Landschaft am Wilseder Berg besonders prächtig. Die traditionelle Hauptblüte der Besenheide reicht etwa von Anfang August bis Anfang September – Ende August liegt häufig der Höhepunkt. Vier Gebiete in voller Blüte: Das macht sie besonders Die Behringer Heide bei Bispingen bietet sich auch für einen kürzeren Spaziergang an. Vom Parkplatz an der Haverbecker Straße führen sandige Wege in die offene Landschaft. Ein kleiner Rundweg ist nur rund 1,4 Kilometer lang, die sogenannte "Bank zur schönen Aussicht" liegt bereits etwa 250 Meter vom Ausgangspunkt entfernt. Preisgekrönte Route: Dieser Wanderweg verzaubert Besucher Deutlich weitläufiger wirkt die Niederhaverbecker Heide. Kleine Höhenzüge ermöglichen immer wieder Ausblicke über die lilafarbenen Flächen. Durch das Gebiet führt auch der Heidschnuckenweg. Ein guter Aussichtspunkt ist das Suhorn; gestartet werden kann am großen Parkplatz am Ortsende von Niederhaverbeck. Einen etwas anderen Charakter hat die Sudermühler Heide bei Egestorf. Dort lässt sich die Heideblüte mit einer alten Wassermühle, Bienenzäunen und einer Allee verbinden. Direkt am Hof Sudermühlen beginnt ein rund 2,3 Kilometer langer Rundweg durch die Landschaft. Autos verboten: Dieses Reiseziel überrascht Der bekannteste der vier Tipps ist der Wilseder Berg. Die 169 Meter hohe Erhebung liegt mitten im autofreien Naturschutzgebiet und bietet einen weiten Blick über die Heideflächen. Autos müssen deshalb am Rand des Schutzgebiets stehen bleiben. Vom Besucherparkplatz Niederhaverbeck führt der direkte Weg rund 4,5 Kilometer zum Wilseder Berg; für die Strecke werden etwa 60 Minuten angegeben. Wer nicht die gesamte Strecke laufen möchte, kann das Naturschutzgebiet auch mit dem Fahrrad erkunden oder eine Kutschfahrt bis Wilsede nutzen. Besucher sollten auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Hunde sind in den geschützten Heideflächen anzuleinen. Für Bremer bietet sich damit gerade ein vergleichsweise kurzes Zeitfenster: Nach der traditionellen Heide-Faustregel dauert die Blüte vom 8. August bis zum 9. September. Wie lange das kräftige Lila tatsächlich erhalten bleibt, hängt allerdings von Wetter und Niederschlag ab.