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König Harald V.: Haakon und Mette-Marit haben das Krankenhaus verlassen

König Harald V. liegt im Krankenhaus. Seine Familie eilte zu ihm, verließ die Klinik am Nachmittag wieder. Kurz darauf veröffentlicht der Palast ein Update. Seit zehn Tagen befindet sich König Harald V. im Osloer Reichskrankenhaus. Am Donnerstag teilte der Palast mit, dass sich der Zustand des norwegischen Monarchen verschlechtert habe und die Lage "sehr ernst" sei. Kurz darauf trafen die ersten Royals im Krankenhaus, wo der 89-Jährige seit dem 17. August behandelt wird, ein. Wie auf Fotos zu sehen war, kamen Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit gemeinsam im Auto am Krankenhaus an. Auch ihre Kinder, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus, machten sich auf den Weg zum Krankenbett, wie auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby , der aus einer früheren Beziehung stammt. Norwegens Kronprinz Haakon: "Fast eine Zumutung" Prinzessin Märtha Louise und ihre Tochter Leah trafen am Nachmittag ein. Die Schwester des Königs, Prinzessin Astrid, besuchte Harald von Norwegen ebenfalls. Gegen 14.30 Uhr verließ die 94-Jährige die Klinik wieder. Anderthalb Stunden später wurden auch Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit beim Verlassen des Klinikgeländes gesichtet. Zur selben Zeit sollen auch ihre Kinder die Klinik verlassen haben, wie die norwegische Tageszeitung "VG" berichtet. Nur Königin Sonja wurde nicht gesichtet. Die Ehefrau des Monarchen scheint sich noch immer in der Klinik zu befinden. Das Paar ist seit 1968 verheiratet und feiert am kommenden Samstag Hochzeitstag. Am Nachmittag veröffentlichte der Palast ein weiteres Statement: "Der Gesundheitszustand des Königs ist unverändert." Zudem heißt es, die Termine von Kronprinz Haakon und Königin Sonja seien abgesagt worden. In der vergangenen Woche war Harald erneut ins Krankenhaus gekommen. Wegen der Bluterkrankung hämolytische Anämie – einer Form der Blutarmut – war er mit Kortison behandelt worden, was zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt hatte. Anschließend zog er sich zusätzlich eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs zu. Zuletzt hatte es geheißen, er habe auf die Antibiotika angesprochen. Die Nachrichtenagentur NTB zitierte einen Adelsexperten, der die Mitteilung des Hofes zum Gesundheitszustand als Zeichen wertete. Die klare Wortwahl sei offensichtlich ein Grund zur Sorge, sagte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen. Normalerweise seien solche Mitteilungen in einer sehr abgewogenen Sprache verfasst.