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Ausflugstipp: Ein wildes Tal versteckt sich nahe Dortmund

Keine Stunde von Dortmund entfernt wartet das Hönnetal mit bizarren Felsen, Höhlen und einer Burg auf einer Klippe. Eine kurze Rundwanderung führt mittendurch. Keine Stunde Autofahrt von Dortmund entfernt ragen mitten aus dichtem Wald Kalkfelsen auf, die bis zu 80 Meter hoch werden. Dazwischen fließt die Hönne, Höhlen öffnen sich im Gestein und auf einer Klippe thront eine mittelalterliche Burg. Das Hönnetal zwischen Hemer und Balve wirkt stellenweise deutlich wilder, als seine Nähe zum Ruhrgebiet vermuten lässt. Von Dortmund bis Balve sind es mit dem Auto rund 45 Kilometer und etwa 50 Minuten. Das Märkische Sauerland zählt das Hönnetal zu den landschaftlichen Besonderheiten der Region und bezeichnet es als eines der romantischsten Täler Deutschlands. Seinen auffälligsten Namen tragen sieben mächtige Kalkfelsen: die "Sieben Jungfrauen". Sie stehen im Naturschutzgebiet Hönnetal und erreichen nach Angaben des Märkischen Sauerlands Höhen von bis zu 80 Metern. Klettern ist dort ausdrücklich verboten. Zwei Stunden durchs Hönnetal Wer die Landschaft zu Fuß erleben will, kann dem Hönnepfad folgen. Der Rundweg beginnt am Wanderportal in Balve-Volkringhausen, ist 7,3 Kilometer lang und dauert nach Angaben der Tourismusorganisation rund zwei Stunden. Dabei werden etwa 150 Höhenmeter überwunden; die Schwierigkeit wird als mittel angegeben. Vom Parkplatz führt die Strecke zunächst auf dicht bewachsenen Wegen an der Hönne entlang. Später folgen Waldstücke, kleinere Anstiege, Felsformationen und die Feldhofhöhle. Zu den markantesten Punkten gehören schließlich die Sieben Jungfrauen. Zum Hönnetal gehören zahlreiche Höhlen. Der Naturhistorische Verein Hönnetal weist allerdings darauf hin, dass viele davon in einem Naturschutzgebiet liegen und nicht betreten werden dürfen. Besucher sollten sich deshalb an die Beschilderung vor Ort halten. Burg steht auf 60 Meter hoher Klippe Über dem Tal liegt außerdem Burg Klusenstein. Die 1353 errichtete Anlage steht auf einer rund 60 Meter hohen Klippe. Von unten bildet sie gemeinsam mit Wald und Felsen eines der auffälligsten Motive des Hönnetals. Das Burggelände selbst gehört heute einem Unternehmen und ist nicht öffentlich zugänglich. Ein weiteres bekanntes Ziel entlang der Wanderung fällt derzeit als Besichtigung aus: Die Reckenhöhle ist laut Betreiber wegen Personalmangels vorübergehend geschlossen. Der Hönnepfad lässt sich unabhängig davon wandern. Startpunkt für die komplette Runde ist der Wanderparkplatz am Wanderportal in Volkringhausen. Dort befindet sich ein größerer Parkplatz. Alternativ lässt sich die Runde am Haus Recke in Balve-Binolen beginnen; dadurch verkürzt sich die Strecke um etwa 1,6 Kilometer.