Erkner: Frau in Innenstadt erstochen – Zeuge will Täter mit Auto stoppen
Im Speckgürtel von Berlin greift ein Mann eine Frau an: Der Täter sticht zu, das Opfer stirbt. Die Polizei sperrt einen Bereich in der Innenstadt von Erkner ab. In der Innenstadt von Erkner bei Berlin ist eine Frau getötet worden. Die Polizei teilte mit, ein Mann habe sie "nach ersten Erkenntnissen im öffentlichen Verkehrsraum attackiert und dabei schwer verletzt". Die Beamten seien gegen 6.30 Uhr alarmiert worden, hieß es. Trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen sei die Frau noch vor Ort an ihren Verletzungen gestorben. Ex-Freundin und Erzieher an Schule getötet: Polizei ermittelte bereits gegen Verdächtigen "Abartige sexuelle Fantasien": 81-Jähriger soll viele Jahre ins Gefängnis Wie die "Märkische Oderzeitung" ("MOZ") berichtete, handelte es sich um Stichverletzungen. Genauere Angaben zur Art der Tatwaffe machte die Beamten vorerst nicht. Zeuge wollte Täter offenbar mit Auto stoppen Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst vom Tatort, konnte den Beamten zufolge aber dank Zeugenaussagen schnell im Umfeld gefunden und vorläufig festgenommen werden. Ein Zeuge habe die Tat offenbar bemerkt und versucht, den flüchtigen Täter zu stellen, berichtete die "MOZ". Dabei soll er versucht haben, den Angreifer mithilfe seines Autos festzuhalten. Dabei sei der Zeuge verunfallt und mit seinem VW in eine Böschung gefahren. Erkner: Verkehrschaos von der Innenstadt bis zur A10 Die Beamten ermitteln nun. In welcher Beziehung Opfer und Täter standen, ist noch unklar. "Das wird geprüft", zitierte die "MOZ" einen Polizeisprecher vor Ort. Derzeit sei die Spurensicherung am Tatort, teilten die Beamten am Montagvormittag mit. In der Innenstadt von Erkner sind wegen des Einsatzes unter anderem die Baekelandsstraße und die gleichnamige Brücke an der Stadthalle für den Verkehr gesperrt. Laut "MOZ" staut sich der Verkehr nicht nur in der Innenstadt: Auch an der Autobahn-Anschlussstelle zur A10 gebe es erhebliche Einschränkungen.
