Unwetter in Dresden und Sachsen: Hier rückten die Einsatzkräfte aus
Kräftige Windböen haben in Dresden und Umgebung mehrere Bäume zu Fall gebracht. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus. Auch auf der Autobahn 4 gab es Probleme. In Sachsen haben Unwetter am Freitagabend zu vielen Einsätzen geführt: Auf der Autobahn 4 (Erfurt-Dresden) kam es auf regennasser Fahrbahn bei Hainichen zu einem Unfall – daraufhin war die Strecke mehrere Stunden voll gesperrt, teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. In weiten Teilen des Landes kam es zu Sturm und starken Regenschauern. In Dresden ließen starke Windböen Bäume umstürzen und Äste abbrechen, sodass Straßen blockiert wurden, teilt die Feuerwehr mit. "Mehrere Autos wurden beschädigt", so die Einsatzkräfte. In den Abendstunden habe die Zahl der Notrufe deutlich zugenommen, hieß es. Deswegen wurde zusätzliches Personal in die Dresdner Rettungsleitstelle gerufen. Wegen des Unwetters mussten die Helfer den Angaben zufolge bis 21.36 Uhr zu mehr als 50 Einsätzen in Dresden selbst sowie den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ausrücken. Im Laufe der Nacht seien weitere hinzugekommen, hieß es. Verletzt wurde niemand. Umstürzende Bäume beschädigen mehrere Autos So war in Dresden-Cossebaude ein großer Ast in eine Stromleitung gefallen, der per Drehleiter entfernt werden musste. In Übigau war ein Baum komplett umgestürzt und hatte zwei geparkte Autos beschädigt. Auch im Stadtteil Cotta brach ein Baum wegen des Sturms ab und stürzte auf ein Auto. Starker Regen sorgte auch andernorts für Probleme. Auf der A4 bei Hainichen geriet gegen 20 Uhr das Auto eines 28-Jährigen ins Schleudern und krachte gegen ein Wohnmobil. Das kollidierte daraufhin mit der Leitplanke und kippte um, wie die Polizei mitteilt. Der 28-Jährige wurde leicht verletzt, die Fahrerin des Wohnmobils schwer. Beide Fahrzeuge mussten den Angaben nach mit einem Kran geborgen werden. Bis 23 Uhr war die Autobahn wegen des Unfalls in Richtung Dresden voll gesperrt, danach wurde zunächst einer von drei Fahrstreifen wieder freigegeben. Der Sachschaden wurde auf etwa 91.000 Euro beziffert.
