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"Daltons": Polizei Köln warnt vor gefährlichen Männern

Nachts nähern sich zwei Vermummte einem Einfamilienhaus. Dann feuern sie auf ein Auto und das Haus. Jetzt bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Bei den Verdächtigen könnte es sich um "Daltons" handeln. Die Polizei Köln sucht zwei verdächtige Männer, die Ende August mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus in der 49.000-Einwohner-Gemeinde Erftstadt abgefeuert haben sollen. Am Dienstag veröffentlichten die Beamten zwei Bilder einer privaten Überwachungskamera: Wer die Männer sieht, soll sie nicht ansprechen, sondern die 110 wählen. Die beiden könnten bewaffnet sein. Die Schüsse fielen am 30. August um 4.45 Uhr. Laut "Bild"-Zeitung war das Ziel die Villa eines vermögenden Unternehmers. Hinter dem Anschlag sollen der Zeitung zufolge die sogenannten "Daltons" stecken, eine türkisch-kurdische Mafia-Organisation, die bundesweit operiert. "Daltons" verstrickt? Sieben Schüsse treffen Neffen von Drogenboss Bandenkrieg mitten in Deutschland: Gangs verwandeln Berlin in ihr Schlachtfeld Von dem Gründer der Restaurantkette sollen die "Daltons" laut "Bild" zuerst fünf Millionen Euro Schutzgeld gefordert haben. Mit dem Attentat vergrößerten sie demnach den Druck auf ihn – und erhöhten gleichzeitig ihre Forderung auf sieben Millionen Euro. Attentat in Erftstadt bei Köln: Auch Nachbarhaus getroffen Laut WDR ist das Opfer Inhaber einer Imbisskette. In diesem Sommer habe es bereits mehrere Angriffe auf Filialen der Franchise-Kette gegeben, zum Beispiel in Mannheim , Rüsselsheim und Osnabrück . Teils wurde auf die Filialen geschossen, teils legten die Täter Brände. In Erftstadt trafen die Kugeln "Bild" zufolge Fenster, Rollläden, die Regenrinne und die Fassade der Villa sowie einen davor geparkten Porsche-SUV. Die Salve sei aus einer Kalaschnikow abgefeuert worden. Im Zuge der Spurensicherung fanden Beamte auch Einschusslöcher in einem Nachbarhaus. So beschreibt die Polizei die mutmaßlichen Täter der "Daltons" Die Bewohner blieben unverletzt. Weil sie zum Tatzeitpunkt zu Hause waren, bewertet die Staatsanwaltschaft die Tat als versuchtes Tötungsdelikt . Beide Täter flohen nach den Schüssen zu Fuß in Richtung eines Feldes. Sie entkamen in der Nacht, auch ein Polizeihubschrauber konnte sie nicht aufspüren. Beide Verdächtige werden als schlank und etwa 1,85 Meter groß beschrieben. Der eine trug einen roten Kapuzenpullover mit weißem Strich auf der Rückseite, weiße Schuhe und eine weiße Gesichtsmaske. Der andere hatte laut Polizei einen weißen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe an. Zudem soll er die Tasche mit der vollautomatischen Schusswaffe getragen haben.