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Einsatz in Berlin: Mann aus fahrendem Auto angeschossen

Nahe einer Polizeistation kommt es zu einem Schuss in Berlin. Was bislang bekannt ist. Ein Mann ist in der Nacht auf Montag in Moabit angeschossen worden. Das teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Demnach geschah der Vorfall gegenüber dem Polizeiabschnitt 2. Der Schuss sei aus einem fahrenden Auto abgegeben worden. Beamte hätten die Erstversorgung des Mannes übernommen. Er kam mit einer Schussverletzung am Bein ins Krankenhaus. Dort werde er operiert, so die Polizei weiter. GdP: International agierende Banden in Berlin aktiv Als der Mann von dem Schuss getroffen wurde, stand er laut einer Polizeisprecherin in einer Gruppe von mehreren Personen auf dem Gehweg. Weitere Hintergründe zu der Tat in der Perleberger Straße seien noch unklar. Es gebe noch keine Hinweise zu einem Verdächtigen, teilte die Sprecherin mit. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach von einer besorgniserregenden Entwicklung. "Natürlich ist es nichts Neues, dass auf Berlins Straßen Schüsse fallen. Aber dass hier jemand einen Menschen direkt vor einem Polizeiabschnitt skrupellos niederschießt, zeigt eine Dimension, die niemand mehr schönreden kann." International agierende Banden loteten in Berlin mit Waffengewalt Geschäftsfelder neu aus. "Wer hier von Abrüstung der Polizei spricht, hat den Verstand verloren", hieß es von der GdP in Richtung der Partei Die Linke, bei der das im Wahlprogramm steht. Drohungen und Erpressungen gegen Geschäftsleute Die Schusswaffengewalt in Berlin hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. 2025 registrierte die Polizei 1.119 Fälle von Schusswaffengebrauch. Dazu zählen auch Drohungen ohne einen tatsächlichen Schuss. Die Täter stammen nach Erkenntnissen der Polizei zum Teil aus Kreisen der türkischen Mafia, die in mehreren europäischen Ländern Inhaber von Geschäften und Restaurants bedrohen und erpressen. In Berlin hat das Landeskriminalamt mit seiner Sondereinheit "Ferrum" inzwischen weit mehr als 600 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Mehr als 4.000 Fahrzeuge und Hunderte Lokale und Geschäfte wurden überprüft. Mehrere hundert Menschen wurden laut Polizei im Rahmen der Maßnahmen vorübergehend festgenommen.