"Inas Nacht": CDU-Politiker Daniel Günther singt Schlager-Hit
Daniel Günther kennen die meisten als Politiker. In "Inas Nacht" zeigte er nun seine musikalische Seite. Seinen Auftritt kommentierte er danach selbst. Auf der Kieler Woche hatte Daniel Günther vor einigen Jahren mit dem Partyhit "Layla" Kritik ausgelöst. Jetzt stand der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein erneut als Sänger im Rampenlicht. In der ARD-Sendung "Inas Nacht" sang Günther gemeinsam mit Moderatorin Ina Müller den Matthias-Reim-Klassiker "Verdammt, ich lieb' Dich". "Ein Hänger leider zwischendurch", kommentierte der CDU-Politiker seinen Auftritt, nachdem er sich kurz im Text verhaspelt hatte. Zuvor hatte Günther bereits solo den Anfang von "Schrei nach Liebe" der Berliner Band Die Ärzte angestimmt. Das Publikum sang laut mit, auch die Schlusszeile "Oooh, Arschloch" kam dem 53-Jährige ohne Zögern über die Lippen. "Also, ich kann auch Niveau", sagte Günther dazu. Ministerpräsident Daniel Günther scherzt über Sexleben Im weißen Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln ließ er sich auch ein Bier einschenken und beantwortete die mitunter frechen Fragen von Müller mit Antworten, die für Erheiterung sorgten. Als es um seine Knieprobleme als ehemaliger Handballer ging, fragte die Moderatorin, wie es denn dann mit Sex auf dem Bärenfell vor dem Kamin mit seiner Ehefrau Anke klappe. Günther erwiderte trocken: "Das ist wirklich tatsächlich echt ein Problem." Günther verriet außerdem, dass ihm Übelkeit im Auto lange Zeit zu schaffen gemacht habe. "Ich habe früher gedacht, ich kann gar kein Spitzenpolitiker werden, weil ich im Auto gar nicht arbeiten kann", sagte er. Sport treibe er bis heute regelmäßig, seine Personenschützer müssten ihn dabei zu Fuß oder auf dem Rad begleiten. Über einen seiner Läufer sagte Günther: "Wenn der zehn Kilometer in der Geschwindigkeit mitläuft, ist der am Ende auch ein bisschen kaputt." Auch eine Begegnung aus seiner Jugend kam zur Sprache. 1996 habe er Altkanzler Helmut Kohl auf einem Parteitag um ein Autogramm gebeten und es erhalten. Als er anschließend nach einem weiteren für seine Oma gefragt habe, habe Kohl ihn weggedrückt und gesagt: "Geh mal zur Seite, Junge, jetzt reicht's." Günther erinnerte sich daran mit den Worten: "Ich habe gedacht, der Kanzler hat mich angefasst." Sein Abitur schloss er nach eigenen Angaben mit einem Schnitt von 3,4 ab. In der Schule sei er "eher unauffällig und nicht besonders fleißig" gewesen.
