Sanierung in Dresden: Blaues Wunder bekommt seinen Originalfarbton zurück
Die Stadt beginnt mit der Sanierung der Blasewitzer Brückenhälfte. Dafür wird das Blaue Wunder ab Freitagabend elf Tage lang für Autos gesperrt. Nach der Sanierung soll die Beschichtung des Blauen Wunders wieder dem hellblauen Originalfarbton von 1893 entsprechen. Im mittleren, bereits sanierten Abschnitt sei dieser Farbton schon sichtbar. Für die Arbeiten sperrt die Stadt das Blaue Wunder von Freitag, 9. Oktober, 21 Uhr, bis Dienstag, 20. Oktober, 4 Uhr, für den Autoverkehr. Auf der Blasewitzer Brückenhälfte werden Gerüste auf und neben der Fahrbahn errichtet, wie die Stadt mitteilte. Unter staubdichten Einhausungen strahlen Arbeiter den alten Korrosionsschutz ab. Marode Stahlbauteile werden ausgetauscht oder verstärkt. Autofahrer werden über die Waldschlößchenbrücke umgeleitet. Auch die Busse fahren die bekannten Umleitungsstrecken. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke durchgehend überqueren. Seit Mai 2025 läuft die Sanierung auf der Loschwitzer Seite. Nun folgt die Blasewitzer Hälfte. Der Bauabschnitt koste rund 17,5 Millionen Euro und dauere voraussichtlich bis 2031, teilte die Stadt mit. Vier weitere Sperrungen bis Ende November Nach der elftägigen Herbstferien-Sperrung plant die Stadt vier weitere Wochenend-Vollsperrungen: vom 30. Oktober bis 2. November, vom 6. bis 9. November, vom 13. bis 16. November und vom 20. bis 23. November. Die Brücke wird dabei jeweils von Freitag um 21 Uhr bis Montag um 4 Uhr gesperrt. Auf der Loschwitzer Seite haben die Arbeiter bislang rund 100 Tonnen Strahlschutt entsorgt – ein Gemisch aus Strahlmitteln und alter Beschichtung. Der neue Korrosionsschutz besteht laut Stadt aus vier Schichten. Die erste Grundbeschichtung sei in den eingehausten Bereichen fast vollständig aufgebracht. Im Frühjahr 2027 soll das Gerüst dort umgebaut werden, damit die fertigen Bereiche sichtbar werden.
