L'Osteria-Mitgründer Klaus Rader aus München stirbt bei Rallye auf Mallorca
Klaus Rader, Mitgründer der Restaurantkette L'Osteria, ist auf Mallorca tödlich verunglückt. Der Unternehmer kam bei einer Autorallye ums Leben. Der Unternehmer Klaus Rader, Mitgründer der Pizza- und Pastakette L'Osteria, ist bei einer Autorallye auf Mallorca tödlich verunglückt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Der 63-Jährige stürzte nach Angaben der Lokalzeitung "Crónica Balear" mit seinem Porsche in einen Abgrund. Er hinterlässt seine Frau und mehrere Kinder. Seine 39-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Bei ihr handelt es sich laut "Bild" um die österreichische Profi-Rennfahrerin Christina Ettel. Das Auto kam der "Mallorca Zeitung" zufolge auf der Landstraße Ma-10 zwischen Pollença und Lluc von der Fahrbahn ab und stürzte auf Höhe von Mortitx in eine Schlucht. Die Strecke führt durch das Tramuntana-Gebirge im Norden der Insel. Rader soll in einem Porsche GT3 RS unterwegs gewesen sein. Rader und seine Beifahrerin waren den Berichten zufolge mit der Startnummer 000 unterwegs. Ihr Wagen fuhr dem Feld voraus und sollte die Strecke für die Teilnehmer prüfen. Laut "Crónica Balear" sollen die beiden für diese Aufgabe einen größeren Geldbetrag an den Veranstalter gezahlt haben. Veranstalter sagt alle weiteren Prüfungen ab Die Organisatoren der "Rally 550 Challenge" sagten den Wettbewerb nach dem Unglück vollständig ab. Sämtliche ausstehenden Wertungsprüfungen und auch alle weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs seien gestrichen, teilten sie mit. Es handele sich um eine "schmerzhafte, aber unumstößliche Entscheidung", die aus Respekt vor der Schwere des Unglücks getroffen worden sei, zitiert die "Mallorca Zeitung" aus der Erklärung. "In einem Moment wie diesem gibt es kein Ergebnis, keine Platzierung und kein sportliches Ziel, das über dem wirklich Wichtigen stehen könnte." Der sportliche Wettbewerb müsse in den Hintergrund treten. Rader hatte L'Osteria gemeinsam mit Friedemann Findeis aufgebaut. Aus einem einzelnen Restaurant wurde eine Kette mit Filialen in mehreren europäischen Ländern, darunter auch mehrere Standorte in München. Zuletzt lebte Rader laut "Bild" im Stadtteil Bogenhausen.
