Kerstin Lee Langley seit 2007 vermisst: Polizei findet Knochen bei Nürnberg
Seit 2007 ist Kerstin Lee Langley aus Regensburg vermisst. Die Polizei hat in der Nähe von Nürnberg nun einen möglichen Durchbruch in dem Fall erzielt. Der Vermisstenfall Kerstin Lee Langley aus Bayern könnte nach 19 Jahren aufgeklärt werden. Im Rahmen einer Suchaktion nach der seit 2007 vermissten Regensburgerin haben Polizisten menschliche Überreste entdeckt. Sie wurden laut Angaben eines Polizeisprechers bei Kadenzhofen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in der Nähe eines Waldstücks entdeckt – nur rund 30 Kilometer von Nürnberg entfernt. "Ob diese tatsächlich der seit Sommer 2007 vermissten Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, ist derzeit noch unklar", heißt es seitens der Polizei weiter. Eine rechtsmedizinische Untersuchung soll nun klären, ob die gefundenen Überreste tatsächlich Kerstin Lee Langley zugeordnet werden können. Parallel suchen Einsatzkräfte vor Ort noch nach weiteren Spuren. Die menschlichen Überreste seien demnach bei Ausgrabungen am Freitag entdeckt worden. Laut einem Bericht der "Bild" soll es sich um Knochen handeln. Kerstin Lee Langley: Polizei entdeckt Knochen in Waldgebiet Laut Angaben der Kriminalpolizei Regensburg, die in dem Fall ermittelt, sei erst vor Kurzem ein neuer konkreter Hinweis in dem Fall eingegangen. Kerstin Lee Langley war im Sommer 2007 verschwunden. Kurz zuvor hatte sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt. Dieser hatte bei der Polizei ausgesagt, sie sei danach mit einem Bekannten in einem Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Weder das Auto noch der "alte Freund", wie er in der Aussage bezeichnet wurde, konnten je gefunden werden. Lange Zeit blieben neue Hinweise in dem Fall aus. Seit 2007 vermisst: Mysteriöse SMS im Fall Kerstin Lee Langley Bundesweit Aufsehen erregte eine SMS, die der damals 17 Jahre alte Sohn der 39-Jährigen zwei Monate nach ihrem Verschwinden erhalten hatte. In dieser standen die Worte: "Hy, my Baby. Habe einen neuen Engel gefunden. Das Leben muss weitergehen." Wer hinter der SMS steckt oder von wo sie abgesendet wurde, konnte bis heute nicht ermittelt werden. 2024 war der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" vorgestellt worden. Damals hatten sich allerdings keine konkreten Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten ergeben.
