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Hyundai Bayon: Kleines SUV in zweiter Generation auf dem Autosalon Paris

Hyundai stellt auf dem Pariser Autosalon die nächste Generation des Bayon vor. Der Crossover wächst deutlich und rückt näher an größere SUV-Modelle der Marke heran. Bislang stand der Bayon etwas zwischen den Welten. Technisch basiert er auf dem Kleinwagen i20, optisch und konzeptionell sollte er aber bereits in Richtung SUV weisen. Mit der zweiten Generation macht Hyundai ihn stärker zum SUV. Der neue Bayon misst 4,25 Meter in der Länge und legt damit gegenüber dem Vorgänger um 6,5 Zentimeter zu. In der Breite wächst er auf 1,81 Meter, in der Höhe je nach Version auf bis zu 1,57 Meter. Der Radstand beträgt 2,60 Meter. Damit wird der Bayon dem Kona ähnlicher, der mit 4,35 Metern Länge nur noch rund zehn Zentimeter länger ist. Vom 4,07 Meter langen i20 grenzt sich der Bayon dagegen deutlicher ab. Künftig auch mit sportlicher N-Line-Ausstattung Auch optisch soll der Bayon eigenständiger auftreten. Die neue Generation bekommt eine kantigere Front, eine horizontale Lichtsignatur, ausgeprägte Radhäuser, Kunststoffbeplankungen und eine Dachreling. Je nach Version stehen Räder mit Größen bis 18 Zoll zur Wahl. Am Heck greift Hyundai die breite Lichtgrafik wieder auf. Erstmals gibt es für den Bayon außerdem eine N-Line-Version. Sie bringt unter anderem eigene 18-Zoll-Räder, schwarze Akzente, geänderte Stoßfänger und einen Heckdiffusor mit Doppelendrohren. Im Innenraum orientiert sich der Bayon stärker an größeren Modellen. Je nach Ausstattung kombiniert Hyundai ein 12,3-Zoll-Infotainmentdisplay mit einem ebenfalls 12,3 Zoll großen digitalen Kombiinstrument. Beide Anzeigen sind gebogen angeordnet. Beim Komfort legt Hyundai ebenfalls nach. Für die Vordersitze sind Heizung, Belüftung, eine Lordosenstütze für den Fahrer und eine Höhenverstellung für beide Sitze erhältlich. Im Fond gibt es mehr Beinfreiheit, neigungsverstellbare Rückenlehnen, eine Mittelarmlehne mit Getränkehaltern sowie je nach Ausstattung Sitzheizung und eigene Luftauslässe. Das Kofferraumvolumen liegt bei den Benzinern bei 440 Litern. Beim später folgenden Hybrid sind es 397 Liter. Viele Assistenten und später ein Hybrid Die Assistenzsysteme fallen für die Fahrzeugklasse umfangreich aus. Verfügbar sind unter anderem ein Autobahnassistent, 360-Grad-Kamera, Totwinkelanzeige, Notbremsassistent 2.0, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp-Funktion, Spurfolgeassistent, Querverkehrsassistent und eine Einparkhilfe mit Notbremsfunktion hinten. Zum Marktstart stehen zwei 1,0-Liter-Turbobenziner zur Wahl. Die Basisversion leistet 90 PS, darüber rangiert eine Variante mit 115 PS. Beide treiben die Vorderräder an und sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Motorisierung bei bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Später soll ein Hybridantrieb folgen. Vorgesehen ist eine Kombination aus 1,6-Liter-Benziner, Elektromotor und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung gibt Hyundai mit 101 Kilowatt/138 PS an. Für Europa wird der neue Bayon im türkischen Hyundai-Werk produziert. Bestellbar sein soll das Modell voraussichtlich im ersten Quartal 2027 beziehungsweise im Frühjahr 2027. Offizielle Preise nennt Hyundai noch nicht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur SP-X und "Auto Motor und Sport" dürfte der Einstieg knapp unter 25.000 Euro liegen. Der aktuelle Bayon startet derzeit bei 23.900 Euro.