Unwetter in Istanbul: 14-Jähriger stirbt nach Stromschlag in Pfütze
Starke Unwetter treffen auf Istanbul – und bringen Unmengen an Regen in die Millionenstadt. Mehrere Menschen sterben. Im Zusammenhang mit starken Regenfällen und Überschwemmungen in Istanbul ist am Mittwochabend ein 14-jähriger Junge umgekommen. Wie das Gouverneursamt der Stadt auf X mitteilte, wurde der Teenager von einem Stromschlag getroffen, als er in eine Pfütze trat. Er sei in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Die Wassermengen haben in der Millionenstadt Straßen und Überführungen überflutet. Fahrzeuge blieben auf den Straßen stecken, in einigen Teilen der Stadt kam es zudem zu Erdrutschen. Rettungsmaßnahmen und Evakuierung dauern in weiten Teilen der Stadt auch am Donnerstag noch an. Warnstufe Rot in Urlaubsland: Unwetter spült Autos weg – Inseln abgeschnitten "Unbeschreiblich": Tornados reißen alles mit sich – Ort in Italien verwüstet: Überschwemmungen in Istanbul: Mehr als 1.000 Notrufe Mindestens zwei weitere Personen sind laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu während der Überschwemmungen gestorben. Zudem gelten vier Personen als vermisst. Laut dem türkischen Wetterdienst ist auch am Freitag mit Regen zu rechnen. Wie die Meteorologen schreiben, können die Regenfälle "besonders stark ausfallen". Der Wetterdienst warnt vor Überflutungen, Blitzschlägen und Erdrutschen. Laut dem Gouverneursamt gingen alleine bis zum Mittwochabend mehr als 1.000 Notrufe bei den Rettungsstellen ein. Neben der Feuerwehr ist auch der Katastrophenschutz, die Unterwasserrettung und das Ordnungsamt im Einsatz. Bereits am Mittwoch wurde an den Schulen in Istanbul der Präsenzunterricht gestrichen. Wie Anadolu schreibt, hat sich durch die Regenfälle das Meer vor Istanbul verfärbt. Der Grund: Der anhaltende Regen treibe viel Schlamm ins Wasser.
