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Fiat Koala: Elektroauto könnte legendären Kleinwagen Panda beerben

Fiat plant ein neues kleines Elektroauto – und hat sich dafür bereits einen Namen gesichert. Das Konzept soll an einen alten Bekannten erinnern. Die Urversion des Fiat Panda ist eine Ikone der Automobilgeschichte: Klein, sparsam, günstig und mit einem flexiblen Innenraum ausgestattet, fand der italienische Kleinwagen schnell seine Fans. Nun könnte das Konzept zurückkehren – allerdings unter neuem Namen: Wie das Portal "Autocar" berichtet, arbeitet Fiat an einem neuen kleinen Elektroauto und hat sich dafür die Bezeichnung "Koala" gesichert. Der mögliche Name folgt einer neuen Logik bei Fiat. Fiat-Chef Arnauld Belloni sagte dem britischen Magazin "Autocar": "Wir haben einen Koala, einen Panda und einen Grizzly" – alles Bärennamen. Nur den Namen Kodiak könne Fiat nicht nutzen, weil Skoda ihn bereits für sein großes SUV verwendet. Ihn kann China nie schlagen: Der große Trumpf von Europas Autobauern Der Stromer soll technisch eng mit dem kommenden Citroën 2CV verwandt sein. Beide Modelle nutzen demnach eine neue Stellantis-Plattform für kleine Elektroautos. Der Citroën wurde auf dem Pariser Autosalon 2026 als Konzeptfahrzeug gezeigt und soll 2028 in Serie gehen. Auch Fiats Modell sei bereits weit fortgeschritten, wurde in Paris aber noch nicht präsentiert. Der neue Fiat dürfte eine elektrische Ergänzung zum heutigen Panda werden. Den Verbrenner-Panda will Fiat nicht einfach ersetzen. Das Modell bleibt vor allem in Italien wichtig, wo es weiterhin zu den meistverkauften Autos zählt. Gleichzeitig dürfte auch der elektrische Grande Panda weiter im Angebot bleiben . Bekannte Motive, aber nicht retro Auch wenn Fiat bei seinem neuen E-Auto auf bekannte Panda-Motive zurückgreifen könnte, soll es kein Retro-Modell werden. Belloni schloss laut "Autocar" eine Wiederbelebung früherer Panda-Versionen nach Art des neuen Citroën 2CV aus. Er sprach von "einem sehr anderen Ansatz, nicht neo-retro". Damit unterscheidet sich Fiat von Citroën. Die Franzosen greifen beim neuen 2CV historische Merkmale der "Ente" auf: runde, frei stehende Scheinwerfer, eine steile Frontscheibe, eine gewölbte Dachlinie und ein Stofffaltdach. Das 3,76 Meter lange 2CV Concept, das die Marke auf dem Pariser Autosalon 2026 gezeigt hatte, soll bis 2028 in Serie gehen, in Europa gebaut werden und rund 15.000 Euro kosten. Technische Daten zu Batterie, Leistung oder Reichweite nennt Citroën bislang nicht. Kleine E-Autos sollen günstiger werden Der neue Fiat und der Citroën 2CV sollen von geplanten europäischen Regeln für kleine Elektroautos profitieren. Diese sogenannte E-Car-Klasse ist laut "Autocar" für Fahrzeuge unter 4,2 Meter Länge gedacht. Sie orientiert sich am Grundgedanken der japanischen Kei-Cars, die in Japan einen großen Marktanteil haben. Mehrere Hersteller sehen solche Regeln als Voraussetzung dafür, kleine Elektroautos in Europa zu vertretbaren Preisen bauen zu können. Weniger Gewicht, kleinere Batterien und einfachere Konstruktion könnten die Kosten senken. Gerade im unteren Preissegment gibt es bislang nur wenige Elektroautos. Fiat erneuert den unteren Teil der Modellpalette Fiat-Designchef François Leboine sagte "Autocar", die Marke arbeite am unteren Ende ihrer Modellpalette. Gemeint seien der Pandina, aber auch der Fiat 500. In Paris präsentierte Fiat jedoch unter anderem das Multiplay Concept – eine Mischung aus Pick-up, SUV und Van – sowie den Grizzly.