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Italien: Unwetter mit Starkregen – Soldat von Baum erschlagen

Unwetter wüten weiter im Mittelmeerraum. In Italien kommt ein Soldat auf dem Weg zur Arbeit um. Und auf einer beliebten Urlaubsinsel machen Einsatzkräfte einen traurigen Fund. Schwere Unwetter haben in Italien zu einem weiteren Todesopfer geführt. In Jesolo in der Provinz Venedig wurde ein Soldat auf dem Weg zur Arbeit von einem umstürzenden Baum getroffen, wie der italienische Rundfunk Rai berichtete. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte ein Notarzt am Ende nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen, wie es hieß. Auch andernorts führten sintflutartige Regenfälle zum Ausnahmezustand: Allein in den Regionen Ligurien, Sardinien , der Toskana und Latium zählten die Behörden über 370 Feuerwehreinsätze wegen Unwetterschäden, insbesondere wegen umgestürzter Bäume. In Siniscola in der Provinz Nuoro musste Rai zufolge eine fünfköpfige Familie evakuiert werden, nachdem sie in ihrem Haus von den Fluten eingeschlossen worden waren. Zivilschutz warnt: Unwetter treffen Italien – Erdrutsch kappt Küstenroute Sturm und Schnee erwartet: Wetterdienst ruft im Süden amtliche Warnungen aus Unwetter in Italien: Warnstufe Rot ausgerufen Für Piemont gilt noch bis Mittwochabend die höchste Warnstufe Rot wegen extremer Regenmengen. Fahrten mit dem Auto sollten nur in besonders dringenden Fällen unternommen werden, warnten die Wetterexperten. Auch in anderen Teilen Südeuropas wüteten die Unwetter. Auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika haben Unwetter mit Starkregen einen Menschen das Leben gekostet: Ein 65-Jähriger wurde am Dienstag übereinstimmenden Medienberichten zufolge von den Wassermassen mitgerissen. Am frühen Mittwochmorgen fanden Einsatzkräfte die Leiche des aus Marseille stammenden Mannes, der seit Jahren auf der Insel lebte. Unwetter am Mittelmeer: Bis zu 620 Liter Regen gemessen In Spanien beruhigt sich die Unwetterlage dagegen . In der am schwersten betroffenen Urlaubsregion Valencia wurden am Dienstag alle Unwetterwarnungen aufgehoben und auch die Ausgangsbeschränkungen außer Kraft gesetzt, die zeitweilig für mehr als 800.000 Menschen galten. Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes wurden in der besonders schwer betroffenen Küstengemeinde Oliva binnen 24 Stunden gut 530 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Dort wurden auch zwei Leichen geborgen. Insgesamt kamen in Spanien fünf Menschen durch die Unwetter ums Leben. In Pego in der Provinz Alicante gab es sogar mehr als 620 Liter. Zum Vergleich: In Hamburg gibt es im langjährigen Schnitt weniger als 800 Liter Niederschlag pro Jahr und Quadratmeter.