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Bei Hannover: Auto fährt in Menschenmenge – Polizei macht Festnahme

Nachts fährt ein Auto auf mehrere Menschen zu, die Polizei schießt auf den Wagen. Nun gibt es neue Erkenntnisse zu der Gewalttat in Neustadt am Rübenberge – und eine Korrektur der Ermittler. Nach dem Angriff mit einem Auto auf mehrere Menschen im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Der 36-Jährige soll den Wagen gefahren haben, der in der Nacht zum Dienstag gezielt auf eine Menschengruppe zusteuerte. Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchten Totschlags in fünf Fällen ermittelt, wie die Polizeidirektion Hannover mitteilte. Demnach wurde der Mann am Dienstagmittag festgenommen. Er habe keinen Widerstand geleistet. Am Mittwoch wurde er einem Haftrichter vorgeführt. Zugunglück Spanien : "Es ist furchtbar, unbeschreiblich" Zugkatastrophe in Spanien: Minister nennt Ursache Polizei: Menschen fragen sich, wie sicher ist die Stadt? Am späten Montagabend war ein Fahrer in Neustadt am Rübenberge in eine kleine Menschengruppe gefahren. Mindestens fünf Menschen wurden leicht bis schwer verletzt. Es bestand keine Lebensgefahr. Polizisten, die in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführten, schossen auf den Wagen, um den Angriff zu stoppen. Der Fahrer ließ das Auto zurück und floh. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten sagte, die Tat habe viele Menschen erschüttert. "Wer nachts Schreie und Schüsse vor dem eigenen Fenster hört, fragt sich zu Recht, wie sicher er in seiner Stadt ist." Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich der Angriff gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet. "Dass eine solche Tat Menschen trotzdem verunsichert, verstehen wir sehr gut." Die Polizei werde verstärkt Präsenz in der Stadt zeigen. Auto fährt in Menschenmenge: Polizei korrigiert Angaben Zugleich korrigierte die Polizei eine frühere Mitteilung: Zunächst hatte sie die Festnahme von drei Personen gemeldet. Tatsächlich waren diese lediglich im Zuge der Fahndung kontrolliert worden. Die falsche Angabe sei durch einen internen Übermittlungsfehler entstanden. Die Ermittler suchen weiterhin nach möglichen Tatbeteiligten. Medienberichte, wonach beteiligte Personen bereits vor dem Angriff oder am Tattag Kontakt zur Polizei aufgenommen haben sollen, konnten die Behörden bislang nicht bestätigen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Zugleich wendete sich Polizeipräsidentin von der Osten an der Bevölkerung. "Ich bitte alle, die etwas gesehen oder gefilmt haben: Teilen Sie Ihre Aufnahmen nicht in sozialen Netzwerken, sondern geben Sie sie der Polizei."