Nach Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Polizei erhöht Präsenz
In Neustadt am Rübenberge wurde am Montagabend eine Menschengruppe mit einem Auto angegriffen. Nun reagieren die Behörden mit Maßnahmen vor Ort. Nach einem Angriff mit einem Auto auf eine Menschengruppe in Neustadt am Rübenberge hat die Polizei ihre Präsenz in der Stadt deutlich verstärkt. Beamte seien zu Fuß in der Innenstadt, im Streifenwagen in den Wohngebieten und vor allem in den Abend- und Nachtstunden unterwegs, kündigte die Polizei an. Die Menschen sollten sich sicher fühlen. Bei dem Vorfall am Montagabend wurden mindestens fünf Menschen verletzt. Am späten Montagabend hatte ein Fahrer sein Auto gezielt auf eine kleine Gruppe von Menschen zugesteuert. Die Verletzten trugen leichte bis schwere Verletzungen davon. Polizeibeamte, die in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführten, schossen auf das Fahrzeug, um den Angriff zu stoppen. Nach bisherigem Ermittlungsstand kannten sich Täter und Opfer. Laut Polizei gehören die Beteiligten Großfamilien an. A2 bei Hannover: Monatelange Sperrungen ab Freitag Knapp sieben Stunden: Längster Direktflug ab Hannover führt auf kleine Insel "Wir sind hier, um denen entgegenzutreten, die Gewalt suchen" Ilka Kreye, Leiterin der zuständigen Polizeiinspektion Garbsen, betonte, die verstärkte Präsenz bedeute nicht, dass eine neue Gefahr bestehe. Ziel sei es, vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken: "Wer meint, Konflikte in Neustadt mit Gewalt austragen zu können, soll wissen: Wir sind hier, um denen entgegenzutreten, die Gewalt suchen, und um all jene zu schützen, die ein friedliches Miteinander wünschen." Auch die angekündigten Kontrollen sollten die Bevölkerung nicht beunruhigen, so Kreye: "Jede Kontrolle ist ein Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit in Neustadt." Die sichtbare Präsenz werde so lange aufrechterhalten, wie es die Lage erfordere.
