Fehlermeldung

Deprecated function: Array and string offset access syntax with curly braces is deprecated in include_once() (line 20 of /mnt/web715/a0/94/5496894/htdocs/automotivemedia-cms/includes/file.phar.inc).

Takata-Airbags: Rückruf bei Skoda und Fahrstopp bei Opel

Fehlerhafte Takata-Airbags verursachen weitere Rückrufe. Nun müssen erneut Modelle von Opel und Skoda in die Werkstatt – bei einigen Opel-Fahrzeugen gilt sogar ein Fahrstopp. Opel und Skoda müssen weitere Fahrzeuge wegen möglicher Airbag-Probleme in die Werkstätten holen. Besonders bei Opel sollten Halter genau prüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist, denn für einige Modelle gilt ein Fahrverbot. Das Problem steckt im Gasgenerator des Fahrerairbags. Hersteller Takata (mittlerweile existiert das Unternehmen nicht mehr) verwendete ein ungeeignetes Treibmittel. Dieses kann sich durch Alterung sowie feuchtwarmes Klima verändern. Wird der Airbag bei einem Unfall ausgelöst, kann der Druck zu stark ansteigen. Dann können sich Metallteile lösen und in den Innenraum geschleudert werden. Für Insassen kann das schwere Verletzungen zur Folge haben. Opel: Rückruf wird erweitert Bei Stellantis läuft bereits seit Februar 2026 ein Rückruf wegen der Takata-Airbags. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) führt diese Aktion unter der Referenznummer 15712R. Hinzu kommt nun eine weitere Aktion mit der KBA-Referenz 16105R. Laut KBA sind in Deutschland zusätzliche 8.705 Fahrzeuge betroffen; weltweit umfasst der Opel-Rückruf rund 900.000 Fahrzeuge. Das Fahrverbot gilt europaweit für weitere Baureihen. Betroffen sind nach Angaben von Stellantis bestimmte Opel Astra H aus den Baujahren 2005 bis 2014 sowie Opel Vectra und Signum aus den Baujahren 2005 bis 2008. Ursprünglich galt das Fahrverbot vor allem für Fahrzeuge aus bestimmten südeuropäischen Ländern, die teilweise als Gebrauchtwagen nach Deutschland importiert wurden. Betroffene Halter werden vom Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben. Sie sollen das Auto im Fall eines angeordneten Fahrstopps bis zur Reparatur nicht mehr fahren und einen Opel-Händler kontaktieren. Der Rückruf umfasst folgende Modelle: Astra: 3. Januar 2005 bis 11. Juni 2014 sowie 24. Februar 2009 bis 23. August 2018 Cascada: 8. Mai 2012 bis 22. August 2018 Meriva: 5. Februar 2009 bis 24. März 2017 Mokka: 15. Dezember 2011 bis 6. Juni 2018 Vectra: 4. Juli 2003 bis 10. Oktober 2008 Zafira: 25. Februar 2011 bis 26. Juli 2016 Signum: 16. Februar 2005 bis 19. Juni 2008 Allerdings sind nicht alle Fahrzeuge aus diesen Zeiträumen von einem Fahrverbot betroffen. Halter möglicherweise betroffener Fahrzeuge sollen ihren Wagen mittels der sogenannten FIN (siehe unten) prüfen lassen. In der Werkstatt wird der Fahrerairbag kostenlos getauscht. Gilt für ein Fahrzeug ein Fahrverbot, sollten Halter den Transport des Autos mit dem Händler abstimmen. Skoda ruft weitere Fahrzeuge zurück Auch Skoda muss seinen Rückruf wegen Takata-Airbags ausweiten. Bereits im Oktober 2025 hatte der Hersteller weltweit 138.441 Fahrzeuge der Baureihen Yeti, Citigo, Superb, Fabia, Rapid und Octavia zurückgerufen. Betroffen waren Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum April 2014 bis Juni 2016. In Deutschland waren laut ADAC damals fast 13.500 Fahrzeuge betroffen. Nun kommen weitere Autos hinzu. Laut KBA umfasst der neue Rückruf weltweit 77.360 Fahrzeuge, davon 7.925 in Deutschland. Betroffen sind die Baureihen Fabia, Rapid, Yeti, Octavia, Superb, Citigo, Kodiaq und Roomster aus dem Produktionszeitraum Mai 2016 bis Dezember 2017. Skoda führt den Rückruf unter dem Herstellercode 69PC. Beim KBA läuft die Aktion unter der Referenznummer 16712R. Auch BMW hatte kürzlich einen Takata-Rückruf Dass der Takata-Komplex weiterhin mehrere Hersteller betrifft, zeigte bereits im Mai ein großer Rückruf bei BMW . Der Hersteller rief weltweit rund 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück. In Deutschland waren laut ADAC mehr als 370.000 Autos betroffen. Der Rückruf betraf Fahrzeuge aus den Baujahren 2006 bis 2015, genauer aus dem Produktionszeitraum 2. Januar 2006 bis 30. Juni 2015. Genannt wurden die Baureihen 1er, 3er, M3, X1 und X3. Die KBA-Referenznummer lautet 15308R, der BMW-Rückrufcode 0032730300. Betroffen? So prüfen Sie Ihr Auto Wer wissen will, ob das eigene Auto betroffen ist, sollte die Fahrzeug-Identifizierungsnummer bereithalten. Sie wird auch Fahrgestellnummer oder kurz FIN/VIN genannt. Viele Hersteller bieten auf ihren Internetseiten eine Rückrufprüfung an. Dort kann die Nummer eingegeben werden. Wenn die Online-Prüfung nicht funktioniert oder keine eindeutige Auskunft liefert, sollten Halter einen Händler der jeweiligen Marke kontaktieren. Dieser kann im Servicesystem prüfen, ob für das Fahrzeug ein offener Rückruf vorliegt. Wer ein Schreiben des Herstellers oder des Kraftfahrt-Bundesamtes erhält, sollte nicht abwarten. Bei einem Rückruf sollte zeitnah ein Termin in einer autorisierten Werkstatt vereinbart werden. Bei einer Fahrverbotsmitteilung gilt: Das Auto stehen lassen und mit dem Händler klären, wie es zur Werkstatt kommt. Wurde das Auto inzwischen verkauft, sollte der neue Besitzer informiert werden.