Ukraine-Krieg | Entführte: "Fesselten ihn an die Wand und warfen mit Messern"
Viele Einwohner in Melitopol wollen den russischen Besatzern trotzen – doch oftmals kommen sie nicht gegen die Gewalt an. Entführungen und Folter gehören nun zum Alltag.Die Stadt Melitopol gilt als logistisches Zentrum der Russen in der Südukraine, zugleich ist der Widerstand der dort noch lebenden Einwohner groß. Rund 150.000 Menschen zählte die Stadt vor der russischen Invasion. Doch schon im März 2022 übernahm Russland die Kontrolle und erklärte Melitopol zur Hauptstadt der Region Saporischschja. Seither häufen sich die Berichte über Verschleppung, Folter und Mord.
