St. Magdalena: Touristen stürmen Alpendorf und dringen in Privaträume ein
Der Übertourismus macht längst nicht mehr nur klassischen Reisezielen zu schaffen. Inzwischen leiden auch abgeschiedene Gemeinden in der Natur. Es hat wieder geschneit in St. Magdalena über Nacht. Die Dorfkirche mit dem Glockenturm und die Gräber auf dem Friedhof sind mit feinstem Neuschnee gepulvert, obwohl das überhaupt nicht mehr nötig gewesen wäre: Das 500-Seelen-Dorf in den Dolomiten, das allerletzte am Ende des lang gezogenen Villnösser Tals, bietet auch so das Bild heiler Alpenwelt. Tag für Tag, das ganze Jahr hindurch. Was St. Magdalena immer mehr zum Verhängnis wird.
