Flughafen-Geiselnehmer wird im Prozess wütend und laut
Mit seiner Tochter im Auto gelingt es einem bewaffneten Mann, auf das Rollfeld des Hamburger Flughafens durchzubrechen. Erst nach 18 Stunden gibt er auf. Im Prozess gegen ihn hat er einen Wutausbruch. Mithilfe von Notrufen, Videos und Zeugen haben Richter die Abläufe der 18-stündigen Geiselnahme am Hamburger Flughafen rekonstruiert - unterbrochen von einem Wutausbruch des Angeklagten. "Was haben wir 18 Stunden dort besprochen?", rief er nach Übersetzung einer Dolmetscherin plötzlich laut und aufgeregt mitten im Prozess.
