Anschlag in Hanau am 19. Februar: Serpil Unvar kämpft gegen die Angst
Serpil Unvar hat am 19. Februar 2020 ihren Sohn Ferhat verloren. Ein Rechtsterrorist hat ihn und acht weitere Menschen in Hanau getötet. Fünf Jahre nach der Tat kämpft eine Mutter gegen die Angst. Ferhat Unvar wurde nur 22 Jahre alt. Oft traf er sich mit Freunden in der "Arena Bar", einem Lokal im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Hanau-Kesselstadt. So auch am Abend des 19. Februar. Im Kiosk, der an die Bar angrenzt, erschießt ein Mann Unvar gegen 22 Uhr. Mit ihm im Kiosk werden Gökhan Gültekin und Mercedes Kierpacz sowie im Bereich der Bar Said Nesar Hashemi und Hamza Kurtović erschossen.
